Die sonnigen Gemüter des FC Kray
17.08.2012 | 19:04 Uhr 2012-08-17T19:04:00+0200
Fragt man Dirk Wißel nach der Gemütslage an der Krayer Buderusstraße, so bekommt man – dem Wetter angemessen – ein gut gelauntes „sonnig“ zu hören. Warum auch nicht?
Fragt man Dirk Wißel nach der Gemütslage an der Krayer Buderusstraße, so bekommt man – dem Wetter angemessen – ein gut gelauntes „sonnig“ zu hören. Warum auch nicht? Zwar kassierte Fußball-Regionalligist FC Kray in den ersten drei Spielen zwei Niederlagen, doch dass der Aufsteiger überhaupt schon ein Erfolgserlebnis feiern durfte, war nicht unbedingt zu erwarten gewesen. „Und abgesehen von den Ergebnissen, die in zwei Fällen nicht gestimmt haben, durfte man doch immer feststellen, dass wir mithalten können.“
Und so gibt es auch keinen Grund, für den Auftritt am Samstag bei der U23 des MSV Duisburg (14 Uhr, Westender Straße) etwas zu ändern in Sachen Spielidee. Es gilt vielmehr, sie in ihrer Umsetzung zu verbessern – sprich: Fehler zu minimieren. „Ich bin ein Freund davon, im Spiel nach vorne das Risiko zu erhöhen, je näher ich dem gegnerischen Tor komme“, erläutert Dirk Wißel. „Da kann dann auch mal ein Ball verloren gehen. Weniger toll ist es allerdings, wenn wir die Bälle schon am eigenen Strafraum herschenken.“ Nun könne man das im Training zwar nicht eins zu eins abbilden, „aber wir arbeiten intensiv daran, ein Gleichgewicht zwischen Sorgfalt und Tempo zu schaffen“.
Gegen Duisburg will der Coach einen Fortschritt erkennen. Ein Gegner, so typisch für eine U23 einer Profimannschaft: „Technisch stark, taktisch gut ausgebildet.“ Macht nichts: „Wir werden auch in Duisburg darum kämpfen, das Ergebnis nach unseren Vorstellungen zu gestalten.“
Damit auch weiterhin über Kray die Sonne scheint. Der hell leuchtende Fixstern am Himmel scheint am Samstag aber vor allem auch über Duisburg: Temperaturen von deutlich über 30 Grad sind angekündigt, „das dürfte schon ein bisschen stressig werden“, findet selbst das „sonnige Gemüt“ Dirk Wißel. Darauf Rücksicht nehmen könne und wolle man indes nicht. „Wir haben in der Vorbereitung die Basis geschaffen, um solche Belastungen angehen zu können. Wir haben die Pflicht und Schuldigkeit, alles rauszuhauen. Ohne dem besteht kaum eine Mannschaft, und wir schon mal gar nicht.“
Verzichten muss der Trainer bei der MSV-Reserve auf Georgios Ketsatis: Der Verteidiger hatte sich im Spiel gegen Viktoria Köln einen Nasenbeinbruch zugezogen. Dafür kehren Dominik Milaszewski (war gesperrt) und Ioannis Ketsatis (überstandene Bänderdehnung) in den Kader zurück. Fraglich sind die Einsätze von Matthias Walter und Kevin Barra (erkältet).
Flitterwochen
Ob Dominik „Kiki“ Immanuel in der Startelf steht, darauf wollte sich Dirk Wißel noch nicht festlegen: Denn für den Kapitän scheint nach einem bislang sehr harten Jahr mit schwerer Krankheit die Sonne aus vollsten Kräften: Immanuel hat unter der Woche geheiratet und kehrte nun erst aus den Kurz-Flitterwochen zurück.
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