Die Hitze - Rockets verhandeln über einen Ausweichtermin

Dominik Luft von den Rockets im Spiel gegen Augsburg.
Dominik Luft von den Rockets im Spiel gegen Augsburg.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der Verband hat es den Skaterhockey-Bundesligisten freigestellt, ob sie angesichts der Hitze spielen oder nicht. Noch ist also fraglich, ob die Rockets gegen die Uedesheim Chiefs (Freitag, 20 Uhr, Raumerstraße) und bei den Lüdenscheid Highlanders (Sonntag, 14.30 Uhr) antreten.

Mit zwei Siegen aus den beiden Begegnungen des anstehenden Doppelspieltags der 1. Bundesliga wollen die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen. Doch ob es tatsächlich zu den Partien gegen die Uedesheim Chiefs (Freitag, 20 Uhr, Raumerstraße) und bei den Lüdenscheid Highlanders (Sonntag, 14.30 Uhr) kommt, ist durchaus fraglich.

Aufgrund der derzeitigen „Affenhitze“ hat es der nationale Verband den Mannschaften freigestellt, ob sie ihre Spiele tatsächlich austragen wollen. Da die Klubs jedoch direkt einen Ausweichtermin präsentieren müssen, stehen die Vereine vor einem kaum oder vielleicht sogar nicht zu lösenden Problem. Denn der dichte Terminkalender bietet kaum realisierbare Optionen. „Wir wollen bei diesen Temperaturen sicherlich nicht antreten, wissen aber nicht, ob es so schnell mit einem Ausweichtermin klappt“, erklärt der Rockets-Vorsitzende Thomas Böttcher. Daher rät er allen Fans und Freunden der Raketen, an den Spieltagen kurz auf der Website oder dem Facebook-Profil der Rockets vorbeizuschauen. Hier soll es dann stets aktuelle Infos geben.

Sollten die Partien tatsächlich steigen, wäre der SHC beide Male klarer Favorit. Denn die Uedesheim Chiefs haben zurzeit lediglich vier Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Und die Lüdenscheid Highlanders, in den vergangenen Jahren meist ein sicherer Playoff-Kandidat, zittern als Tabellenachter gehörig um das Erreichen der Ausscheidungsspiele.

Die Rockets stehen unterdessen auf Platz eins der Tabelle, und das, obwohl sie bis zu zwei Partien weniger ausgetragen haben als die Verfolger. „Sollten wir beide Begegnungen gewinnen, hätten wir zumindest das Heimrecht in den Playoffs schon so gut wie sicher“, erklärt Thomas Böttcher. Doch warum der nationale Verband nicht einfach sämtliche Spiele des Wochenendes von sich aus absagt, um auch die Gesundheit der Spieler zu schützen, bleibt zumindest bisher ein Rätsel.