Die Chance, sich zu befreien
10.12.2010 | 22:25 Uhr 2010-12-10T22:25:00+0100
Die ETB Wohnbau Baskets sind nach sportlich eher düsteren Wochen längst im Aufwind. Und der soll nach Möglichkeit noch eine Zeit lang andauern. Also ist am Samstag gegen den USC Heidelberg ein Heimsieg angesagt (19.30 Uhr, Am Hallo).
Und nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen würde der Essener Basketball-Zweitligist mit einem weiteren Erfolg den Anschluss ans Tabellenmittelfeld der Pro A herstellen. Doch da gibt es unterschwellig noch ein kleines Handicap: Die Statistik offenbart, dass der ETB gegen die Gäste aus Heidelberg in seiner bisherigen Zweitliga-Geschichte noch nie gewonnen hat.
„Die Mannschaft hat gerade mit dem Sieg in Freiburg eine gehörige Portion Selbstvertrauen getankt“, berichtet allerdings ETB-Trainer Igor Krizanovic. „Die Stimmung ist prima, allerdings auch hochkonzentriert. Die Jungs brennen auf das Match gegen Heidelberg.“ Kein Wunder, schließlich bietet sich ihnen die Chance, endlich aus dem Tabellenkeller zu klettern. Von einem möglichen Angstgegner will Krizanovic jedenfalls nichts wissen: „Wir haben so viele neue Spieler inzwischen im Team, da spielt das überhaupt keine Rolle.“
Gleichwohl begegnen die Baskets dem Gast mit einer enormen Portion Respekt. „Gerade auf den deutschen Positionen sind die Heidelberger mit Kai Barth, Oliver Komarek und Björn Schoo hervorragend besetzt“, weiß Sportdirektor Markus Horn. Mit James Wright, Leonard Mendez, Greg Baker und Nathan Montgomery hat der USC zudem vier grundsolide US-Profis im Team, die alle zweistellig punkten können. „Echte Schwachpunkte gibt es da eigentlich gar nicht“, findet Markus Horn.
Besonders motiviert dürfte beim ETB ohne jeden Zweifel Chris Alexander sein, der in der Vorbereitung auch in Heidelberg mittrainierte, ehe über den Umweg Hagen schließlich in Essen landete. Der US-Boy hat sein persönliches Ziel bereits klar formuliert: „Ich will in den letzten drei Spielen bis zur Weihnachtspause drei Siege. Unser Team hat sich jetzt gefunden, die taktischen Systeme sitzen. Wir wissen, dass wir jeden Gegner schlagen können.“
Hilfreich ist dabei auf jeden Fall die Tatsache, dass die Hausherren am Hallo ohne Ausfälle ins Match gehen werden. Kapitän Sebastian Schröter laborierte zu Beginn der Woche an einer leichten Oberschenkelzerrung, konnte am Mittwoch aber schon wieder ohne Beschwerden trainieren. Auch Dario Fiorentino kehrte nach überstandener Nasennebenhöhlenentzündung auf das Parkett zurück.
Und natürlich hoffen die Baskets nach ihren Erfolgen auch wieder auf eine gute Kulisse. „Nach den zuletzt gezeigten Leistungen hat sich das Team die Unterstützung verdient“, findet Horn.
10:14
leider hatte es ein bisschen was von Untergangsstimmung. warum kommen nur 800 Zuschauer ?? und davon waren wohl der eine oder andere sogar noch doppelt gezählt???
21:29
Leider verloren.