"Der Verein entscheidet ganz allein"
12.06.2008 | 21:06 Uhr 2008-06-12T21:06:01+0200Stadtdirektor Christian Hülsmann bestreitet den Vorwurf, bei RWE bestimmen zu wollen
FUSSBALL ROT-WEISS Die Spekulationen und Gerüchte rund um die Rot-Weißen - sie wollen nicht enden. Und alle, die nicht unmittelbar beteiligt sind, müssen sich derzeit mit einem gesunden Halbwissen begnügen. Der Weg in die Zukunft liegt in diffusem Licht. Wie wird der Verein umstrukturiert? Wer sind die Leute, die künftig das Sagen haben? Wie weit sind die Stadionpläne? Schließlich rückt der 29. Juni näher. An diesem Tag, so hat es RWE-Präsident Rolf Hempelmann den Mitgliedern versprochen, will er bei der JHV die Finanzierung der Arena vorlegen. Im Stadion-Projekt hat die Stadt Essen bekanntlich das Heft in die Hand genommen. Dass sie auf der Ratsitzung am 25. Juni den Bau beschließt, ist aber unwahrscheinlich.
In der vergangenen Woche schien es so, als wollte die Stadt grundsätzlich ihre Vorstellungen an der Hafenstraße durchsetzen. Das aber bestreitet Stadtdirektor Christian Hülsmann. Er bestätigt, dass er Anfang Mai den Bochumer Rechtsanwalt Dr. Rüdiger Knaup aufgesucht hat - um sich in "verbandsrechtlichen Fragen" beraten zu lassen. Schon damals kam Rudi Assauer ins Gespräch, zu dem Knaup, ehemals Vorsitzender von Wattenscheid 09, einen guten Draht hat. "Doch wir haben dann die Sache ruhen lassen, um nicht für noch mehr Unruhe bei RWE zu sorgen." Nach dem Abstieg traf sich Hülsmann mit Knaup und Assauer. "Ich hatte einen guten Eindruck von ihm, und dass er ernsthaft daran interessiert ist, zu helfen. Vor allem, weil er sich als Mann des Ruhrgebiets betrachtete." Und bei den Unternehmen, das will Hülsmann festgestellt haben, genieße Schalkes Ex-Manager noch immer großes Vertrauen.
Der Stadtdirektor (und Rot-Weiß-Fan) sagt, er habe kurz danach RWE-Präsident Rolf Hempelmann telefonisch unterrichtet. "Er schien aber nicht gerade elektrisiert von diesem Vorschlag." Einen Tag später trafen sich Hülsmann, Assauer sowie RWE-Vorstandsmitglied Stefan Meutsch und diskutierten über ein Gesamtkonzept.
"Wir wollen RWE überhaupt nichts aufs Auge drücken", betont Hülsmann. Allerdings müsse man verstehen, dass sich die Stadt Rat einholt angesichts der beabsichtigten Investition und dafür sorgen will, dass der Klub eine Perspektive hat. Damit nicht in ein paar Jahren ein Kreisligist in dem neuen Stadion spiele. "Wir werden aber einen Sitz im Aufsichtsrat beanspruchen, das hat der Klub akzeptiert."
Rudi Assauer hat signalisiert, dass er helfen will (siehe Hauptsport). Und dass er sogar mit dem aktuellen Sportlichen Leiter Thomas Strunz kooperieren könnte, erscheint nicht mehr unmöglich. Dass allerdings Hannes Bongartz Trainer in Essen werden soll, bezeichnet Hülsmann als blanken Unsinn. "Bongartz hat mir persönlich gesagt, dass für ihn Michael Kulm einen guten Job mache. Aber auch er würde helfen, wenn man ihn bittet." Gleiches gilt für den Juristen Knaup: "Ich habe mich nicht aufgedrängt und die Gespräche nur begleitet. Ich will bei RWE auch kein Amt ausüben und keinen Sitz im Aufsichtsrat. Dafür habe ich gar keine Zeit." Knaup begründet sein Engagement mit der Revier-Identifikation.
Christian Hülsmann propagiert nach wie vor die Partnerschaft zwischen Stadt und Rot-Weiß. Aber in Bezug auf die angestrebten und erforderlichen neuen Strukturen stellt er klar: "RWE ist am Zug. Der Verein muss ganz autonom entscheiden, da werden und können wir uns nicht einmischen." Und das Thema Assauer? "Das liegt für mich erst einmal auf Eis. Auch da entscheidet RWE ganz allein."
21:06
Ich finde es sehr schade was ich hier so Lesen muss...Wer hat Rot-Weiss Essen aus die ******* geholfen??? Das waren die Herren Schäfer und Hempelmann!!! Ich kann es einfach nicht verstehen das das die Leute vergessen haben. Wenn man sauer sein soll,dann bitte auf die Sponsoren. Ich sage nur z.b. Evonik : 12 Millionen für den BVB, RWE: Damals Bayer Leverkusen, stolze 50 Millionen in 5 Jahren, Stadtwerke Essen auf Schalke u.s.w Wenn man sauer sein soll,dann bitte auf die Sponsoren...Ohne ´das neue Stadion und Sponsoren kann und hat der RWE keine Zukunft mehr...
12:12
Wenn nich viele Köche den Brei verderben sondern RWE damit helfen - lass es uns tun..
Auch wenn der Veltins - Stumpen Rudi GE ler ist -
SCHEISST DRAUF !!!!!!
Es geht um unseren Club !!!!!
Auf gehts..Kulm und Struuuuunz - dem Aufstieg entgegen !!!!!
09:41
@willi & co, die sich fragen was RWE mit einem neuen Stadion will....
- es geht nicht um RWE, sondern es ist eine ganz einfache Rechnung, denn die laufenden Kosten des Georg Melches Stadions sind- unstrittig- auf Dauer -im Verhältnis zu einem Neubau- zu hoch.
Ganz egal, ob dort RWE, ETB oder Helene oder die Beach-Ice Hockey Abteilung der Moskitos spielt..
Eigentümer des Stadions ist nicht RWE, es sollte die Thematik mal losgelöst von dem Verein / den Vereinen betrachtet werden, es gibt leider Auflagen des DFB und siehe Uhlenkrug- auch dort muss investiert werden um jetzt die Auflagen des DFB zu erfüllen und jetzt Hals über Kopf.., ca 500.000 € in eine marode Hütte....
08:08
Hampelmann packe Deinen Hut und mache den Weg für den Rudi frei. Der Mann weiß wenigstens was er macht!!!!
06:31
Hülsmann und die Stadt wollten sich ja, bei vereinsinternen Angelegenheiten von Essener Vereinen, raushalten.
Anscheinend sind sie aber alle Mitglied bei RWE.
23:19
Frage ist , was will RWE mit einen neuen Stadion ??
22:55
Warum ist es unwahrscheinlich, dass auf der Ratssitzung der Stadionbau beschlossen wird?
War das nicht das anvisierte Ziel???
22:32
gut wenn es so ist wie der Mann von der Stadt sagt.Okay!!!Auf gehts RWE......