Der SV Burgaltendorf will sich nicht aufgeben

SV Burgaltendorf – VfB Speldorf (So., 15 Uhr, Windmühle). Der vergangene Spieltag hätte für die abstiegsbedrohten Burgaltendorfer kaum schlechter laufen können. Nicht nur, dass man selbst die eigene Partie in Rhede hatte verloren geben müssen, zudem punktete die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt munter drauf los. Der SVA muss in zwei Spielen irgendwie drei Punkte aufholen, um zumindest Relegationsplatz zehn zu erobern. Vier Punkte sind auf das rettende Ufer. Das bedeutet: Aus eigener Kraft kann es Burgaltendorf nicht mehr schaffen, sechs Punkte sind Pflicht, doch damit ist der Liga-Verbleib keineswegs eingetütet.

Bitter: Die Burgaltendorfer spielen eine formidable Rückrunde, aller personellen Engpässe zum Trotz. Nach 13 Zählern in der ersten Halbserie konnte die Mannschaft in der zweiten schon 17 Punkte draufpacken – doch es könnte am Ende nicht reichen. „Wir müssen jetzt erst einmal Speldorf schlagen“, fordert Trainer Jörg Oswald. „Wir wollen auch am Sonntagabend zumindest noch im Rennen sein.“
ESC Rellinghausen – FSV Duisburg (So., 15 Uhr, Am Krausen Bäumchen). Der ESC hat nach drei Niederlagen in Folge nur noch theoretische Chancen auf den zweiten Platz – den Relegationsplatz für einen möglichen Oberliga-Aufstieg. Zuletzt gegen Speldorf konnte das Team viele personelle Ausfälle nicht mehr kompensieren, dem ESC geht die Luft aus. Auch gegen Duisburg, ein Spiel, das eigentlich Endspiel um Platz zwei hätte sein sollen und nun nur noch allerletzte Chance ist, ist das Lazarett gefüllt, 13 Feldspieler und zwei Torhüter hofft Trainer Karl Weiß aufbieten zu können. „Ich glaube an mein Team. Vor allem wollen wir uns nicht mit Niederlagen aus der Saison verabschieden.“


VfB Bottrop – SV Schonnebeck (So., 15 Uhr, Jahnstadion). Schonnebeck will nach dem Aufstieg die Saison zu einem „runden Ende“ bringen, hatte Trainer Dirk Tönnies angekündigt.


VfL Rhede – VSV (So., 15 Uhr, Besagroup-Sportplatz). In Vogelheim sehnt man das Saison-Ende herbei, der VSV steht als Absteiger fest. Für Rhede geht es um Rang zwei.