Der Spielraum für Ausrutscher wird kleiner

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An diesem Samstag wird es bei den Essener Hallenstadtmeisterschaften ernst. Die Vorrunde steht an. Nachdem die Qualifikationsrunde eher zum Warmspielen diente, kämpfen die 54 verbliebenden Teams in den Hallen in Werden (Samstag ab 10.30 Uhr) und Bergeborbeck (Samstag ab 13 Uhr und Sonntag ab 11 Uhr) um den Einzug in die Zwischenrunde.

In der Vorrunde wird der Spielraum für Ausrutscher kleiner. Zum Turnierauftakt reichte es noch fürs Weiterkommen, ein Team hinter sich zu lassen. Jetzt kommen nur noch die Gruppenersten und -zweiten aller Gruppen, sowie die Gruppendritten der Fünfergruppen sicher weiter. Aus den Vierergruppen erreichen in jedem Kreis zudem die beiden besten Gruppendritten die Zwischenrunde. Für den ein oder anderen Favoriten könnte es eng werden.

So trifft etwa im Nordwesten in der Gruppe eins Landesligist Vogelheimer SV auf Bezirksligist SC Phönix sowie Kreisliga-Tabellenführer TuS 84/10. Im Südosten muss sich Landesligist SV Burgaltendorf mit Bezirksligist SC Werden-Heidhausen und dem in der Halle traditionell starken Kreisligisten Heisinger SV auseinandersetzen. Auch in der Gruppe sechs droht im Nordwesten einem Bezirksligisten das Aus. Denn der VfB Frohnhausen und der SuS Haarzopf treffen auf A-Ligist FC Stoppenberg. Dieser hat eine besondere Motivation, die Zwischenrunde zu erreichen. „Dann wird am Hallo gespielt. Und da hätten wir ganz Stoppenberg hinter uns“, glaubt Trainer Klaus Becker. „Wenn wir so spielen, wie beim 3:0 gegen Katernberg 19 am Montag, haben wir auch gute Chancen aufs Weiterkommen.“

Spannend wird es im Nordwesten auch in der Gruppe vier. In Altenessen 18, Tgd. West, TuS Helene und TuS Holsterhausen treffen ausschließlich A-Ligisten aufeinander. .„Da ist von Platz eins bis vier alles drin. Wir müssen schnellstmöglich unsere Nervosität ablegen“, erklärt Helene-Trainer Olaf Rehmann, der in der Qualifikationsrunde vor dem Favoriten TuS West 81 landete.

Aber auch vermeintliche Außenseiter, wie C-Ligist Werden 80 II, hoffen aufs Weiterkommen. „Wir gehen das ganz locker an“, erklärt Trainer Andre Bausch. „Wir sind alle schon über 30. Aber wir haben auch alle schon mal höher gespielt. Wenn wir uns in einen Rausch spielen, haben wir eine Chance.“