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Der ETB will Geschichte schreiben

22.04.2011 | 15:25 Uhr
Der ETB will Geschichte schreiben
Zum Saisonabschluss soll es am „Hallo“ noch einmal hoch her gehen. Foto: Michael Gohl

Der Schlussakt steht an: Die ETB Wohnbau Baskets wollen eine schon jetzt fantastische Saison krönen – und Geschichte schreiben: Es winkt die beste Abschlussplatzierung aller schwarz-weißen Zeiten, bei einem Sieg heute Abend gegen die bereits als Absteiger feststehenden Dragons aus Rhöndorf am heimischen Hallo (19.30 Uhr) fänden sich die Schwarz-Weißen in jeden Fall auf dem neunten Tabellenplatz wieder. „Das ist eine riesige Motivation für uns“, betont Kapitän Sebastian Schröter. „Das ist kein Juxspiel , wir werden noch einmal alles raushauen.“

Platz neun – möglich macht es der Spielplan. Am letzten Spieltag treffen in Karlsruhe die BG und der USC Heidelberg aufeinander. Beide Teams haben einen Sieg mehr auf dem Konto als der ETB, aber ein Team wird zwangsläufig verlieren. Der Ausgang der Partie kann den Essenern herzlich egal sein, gegenüber beiden Mannschaften hat der ETB den besseren direkten Vergleich. Sebastian Schröter: „Es ist unser klares Ziel, diesen Platz mit einem Sieg über Rhöndorf zu erreichen.“ Es wäre der siebte Sieg in Folge. Wahnsinn!

Nummer sechs der beeindruckenden Serie hat allerdings noch unangenehme Nachwirkungen: Hoch her ging es zuletzt in Hannover, die Gastgeber hatten in Sachen Aggressivität im Schlussviertel eine große Schüppe draufgelegt, um zu verhindern, was am Ende doch eintrat: die eigene Niederlage. Der ETB hatte sich nur kurz beeindrucken lassen und den Kampf angenommen. Sich aber auch provozieren lassen. Kurz vor Ende des Spiels pfefferte Kendall Chones den Mannschaftsfoulanzeiger in die Zuschauer und traf einen achtjährigen Jungen an der Lippe. Die Liga sperrte ihn für ein Spiel. „Es ist in der Hitze des Gefechts passiert, aber so etwas ist definitiv nicht okay“, so Sportdirektor Markus Horn über die Gründe, warum der ETB die Strafe sofort akzeptiert hat. „Wir haben uns bei dem Jungen natürlich entschuldigt.“

Chones war nicht der einzige gefährdete Spieler, auch Marco Buljevic sah sich nach einem disqualifizierenden Foul mit einer möglichen Sperre konfrontiert. Doch der Shooting Guard darf gegen Rhöndorf ran. „Hätte uns Marco auch noch gefehlt, wäre es verdammt schwer geworden“, so Krizanovic erleichtert. „So bin ich verhalten optimistisch.“

Achim Faust

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