Der ETB ist zu Hause Tabellenletzter

Müssen auch endlich zu Hause mal gewinnen: Der ETB.
Müssen auch endlich zu Hause mal gewinnen: Der ETB.
Foto: Thorsten Tillmann
Was wir bereits wissen
Im Nachholspiel am Mittwoch gegen Schlusslicht TSV Meerbusch muss ein Sieg her.

Der ETB ist Tabellenletzter: Zumindest, was die Heimtabelle angeht. Nur gegen den Stadtrivalen FC Kray haben die Schwarz-Weißen zu Hause einen Punkt holen können, sonst haben sie bisher noch nichts reißen können. „Es muss der erste Heimsieg her“, findet deshalb auch ETB-Trainer Damian Apfeld vor der Partie gegen TSV Meerbusch.

Auswärts läuft es normalerweise besser. Doch auch da mussten die Essener am Sonntag ihre erste Niederlage gegen Düsseldorf-West hinnehmen, nachdem das Team um Trainer Apfeld eine einschläfernde zweite Halbzeit geliefert hatte. „Das war echt schwach“, sagte der Trainer nach Schlusspfiff. Deswegen sind die Essener nun noch mehr gefordert, weiß Apfeld, der für das kommende Spiel aber sehr optimistisch ist: „Ich glaube an den Sieg.“

Doch es wird schwer, wirklich schwer sogar. Denn auch wenn die Essener Mittwochabend (19 Uhr) das wahre Tabellenschlusslicht empfangen, haben sie gleich zwei Handicaps: „Uns steckt schon eine englische Woche in den Knochen“, sagt Apfeld, „die Spieler sind erschöpft.“

Vielleicht liegt es daran, dass bei den Essenern so viele Ausfälle zu beklagen sind: Malek Fakhro (verletzt) und Yunus Yildiz (Arbeit) fallen neben den beiden Langzeitverletzten Fabio La Monica und Sebastian Michalsky zusätzlich aus. Auch um den Einsatz von Deniz Hotoglu, Christopher Zeh und Ridvan Avci muss Apfeld noch bangen, sie alle sind seit Sonntag angeschlagen. Und als wäre das nicht genug, ist Kapitän Cedric Vennemann wegen einer Roten Karte gesperrt.

„Das sind alles Spieler, die unserem Spiel einen Stempel aufdrücken“, klagt der ETB-Coach Apfeld. Sein Gegenüber Robert Palicuka kann sich freuen: Viele Verletzte sind am Sonntag in das Meerbuscher Team zurückgekehrt, so dass die Mannschaft sogar gegen Schonnebeck noch einen 2:0-Rückstand ausgleichen konnte. „In der Mannschaft von Meerbusch steckt eine hohe Qualität. Sie sind durch die Rückkehrer noch stärker geworden“, warnt auch Trainer Damian Apfeld.