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Basketball, Zweite Bundesliga (Pro A)

Der ETB darf weiter träumen

26.03.2012 | 22:04 Uhr
Der ETB darf weiter träumen

Karlsruhe -
ETB82:91 (42:46)

ETB: Buljevic (18/davon 4 Dreier), Alexander (17/4), Henley (16), Schröter (15/1), Kapelan (11/1), Chones (11), Bartels (3), Kesselring, Henrichs.
Die Viertel: 19:25, 23:21, 13:18, 27:27.
Der „Spielfilm“: 3:0 (1.), 3:5 (2.), 6:16 (6.), 10:21 (8.), 19:25 (10.), 21:31 (13.), 27:39 (15.), 39:42 (19.), 53:56 (27.), 55:64 (30.), 55:71 (34.), 59:76 (36.), 70:80 (38.), 76:83 (39.), 82:87 (40.), 82:91 (40.)

Durchatmen bei den ETB Wohnbau Baskets: Der Basketball-Zweitligist (Pro A) feierte am Montagabend einen wichtigen 91:82-Auswärtserfolg bei der BG Karlsruhe und darf doch weiter vom Einzug in die Playoffs träumen. „Die Tabelle hat nicht interessiert. Ich wollte eine Reaktion, wieder ein Team sehen. Und ich bin den Jungs sehr dankbar“, blieb Trainer Igor Krizanovic eher reserviert. Das Debakel gegen Kirchheim am Freitag hatte dem Kroaten schwer zugesetzt. Trotzdem war es auch ein echtes Endspiel: Eine Niederlage hätte das Aus im Kampf um Platz acht bedeutet. Die Mannschaft hielt diesem Druck stand.

Aufgrund eines technischen Defekts wurden Zeitnahme und Anzeigetafel manuell bedient, der ETB startete unter Protest in die Partie. Aber die Essener starteten gut: Das Team zog zunächst davon, führte mit elf Punkten, ehe ein kleines Tief es den Gastgebern erlaubte, sich zu nähern.

Es blieb ein spannendes Spiel, in dem der ETB auch in der zweiten Halbzeit immer wieder aufkommende Gastgeber abwehren musste. Selbst ein Vorsprung von 17 Zählern im letzten Spielabschnitt konnte die schwarz-weißen Gemüter nicht beruhigen. Die Essener retteten sich ins Ziel. Die im ersten Viertel erkämpfte Führung hatte bis zum Ende Bestand. „Ein gutes Team wie Karlsruhe kann man eben nicht 40 Minuten lang beherrschen. Letztlich haben wir aber verdient gewonnen“, befand Igor Krizanovic.

Damit haben die ETB Wohnbau Baskets am kommenden Samstag ein weiteres Endspiel vor der Brust: Mit Nürnberg (19.30 Uhr, Hallo) gilt es auch das letzte Saisonspiel zu gewinnen, will man die Playoffs sicher erreichen. Nur für den ETB-Coach ist das nach wie vor kein Thema: „Karlsruhe war ein erster Schritt. Aber wir haben gerade vor unserem Publikum noch etwas gut zu machen. Ich erwarte einen engagierten Auftritt. Darum geht es einfach nur. An die Playoffs sollte keiner meiner Jungs denken.“

Achim Faust



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