Dämpfer für Tusem-Nachwuchs

Seine acht Treffer reichten nicht:: Sam Schäfer.
Seine acht Treffer reichten nicht:: Sam Schäfer.
Foto: WAZ FotoPool
Nach sechs Siegen ist die Serie bei der 26:29-Niederlage in Dormagen erst einmal gerissen. Am Ende wurde trotz großer Moral die Aufholjagd nicht belohnt.

TSV Bayer Dormagen – Tusem 29:26 (12:11).

Die Erfolgsserie ist nach sechs Siegen zunächst beendet. Im Duell der Verfolger des Spitzenduos Lemgo/Minden bekam der Essener Nachwuchs im Kampf um Rang drei einen Dämpfer. Eine Entscheidung ist damit aber noch nicht gefallen. Abgerechnet wird zum Saisonende am 29. März beim Bergischen HC, einem weiteren Mitbewerber.

Für Trainer Daniel Haase gehören Niederlagen zu Teilen der Entwicklung. „Natürlich wollten wir in Dormagen gewinnen und den knappen 27:26-Hinspielsieg wiederholen. Leider liegen wir nun im direkten Vergleich hinter Dormagen.“ Es war vor allem in Durchgang eins ein Spiel auf Augenhöhe. Der TSV hatte den besseren Start und führte mit 3:1. Der Tusem glich aus und lag erstmals mit 6:5 vorn, lief anschließend aber meistens einem knappen Rückstand hinterher. Das war die Folge einer Reihe von technischen Fehlern im Spielaufbau und im Abschluss.

Aufholjagd wird nicht belohnt

Die Deckung arbeitete dagegen reibungslos. Nach dem Wechsel häuften sich jedoch die Unsicherheiten. Nach einem 5:0-Lauf der Schützlinge von TSV-Coach Ulli Kriebel zum 18:12, nahm Daniel Haase eine Auszeit. Zunächst änderte sich allerdings wenig. Dormagen baute den Vorsprung auf 24:16 aus. Der Tusem zeigte Moral und kämpfte sich auf 27:25 heran, war nach dem 28:25 durch Jan Jagieniak 90 Sekunden vor Schuss aber endgültig geschlagen.

Tusem: Borchert, Zindel; Schäfer (8), Meurer (1), Heiderich (1), Overberg (2), Meissner, Engels (1), Beyer (7), Stumpf (2), Krause (3), Berster, Kruse (1).