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Cardinals: Gegen alle Widrigkeiten

15.06.2012 | 20:10 Uhr
Cardinals: Gegen alle Widrigkeiten

Wenn Wilfried Ziegler, Präsident des Football-Zweitligisten Assindia Cardinals, zurzeit die Kaderliste nach einsatzfähigen Spielern durchgeht, kann er nur hinter knapp drei Viertel der Namen einen Haken machen. Ein gutes Viertel der Assindia-Aktiven ist zurzeit verletzt.

Wenn Wilfried Ziegler, Präsident des Football-Zweitligisten Assindia Cardinals, zurzeit die Kaderliste nach einsatzfähigen Spielern durchgeht, kann er nur hinter knapp drei Viertel der Namen einen Haken machen. Ein gutes Viertel der Assindia-Aktiven ist zurzeit verletzt.

„2004, als wir auch abgestiegen waren, hatten wir ebenfalls einen dünnen Kader, aber so etwas wie jetzt, habe ich noch nicht erlebt. Aber da müssen wir irgendwie durch“, sagt Ziegler – und der Assindia-Präsident ist schon eine ganz Weile dabei. Die Verletzungen – meist Bänderrisse – ziehen sich durch alle Mannschaftsteile, vom Quarterback bis zum Defenseliner. Bei Patrick Schneider (Defense) ist’s der Finger, bei Martin Golab (Defense) eine Sehne unter der Fußsohle. Während Golab zum wichtigen Spiel gegen die Hildesheim Invaders (Sonntag, 15 Uhr, Am Hallo) fit gemacht werden soll, wird Quarterback Fabian Schorn (Innenbandanriss) auf jeden Fall zuschauen müssen. „Es geht schon besser. Wenn alles super läuft, ist er eine Woche später gegen Troisdorf wieder dabei“, so Ziegler. Gegen Hildesheim wird Patrick Klein, der als Passfänger ansonsten von Schorn angespielt wird, die Rolle des Spielmachers übernehmen.

Trotz der Personalmisere sagt Wilfried Ziegler, dass auch die Partie des Tabellendrittletzten (Assindia) gegen den Vorletzten (Hildesheim) erst gespielt werden müsse. „Beim Spiel in Hildesheim hatten wir die Invaders ganz gut im Griff und uns das Unentschieden redlich verdient“, erinnert sich der Präsident an das 36:36 in Niedersachsen vor drei Wochen. Und es wäre vielleicht noch besser gelaufen, hätten sich die Essener nicht drei lange Pässe von Andrew Palazzolo, Hildesheims amerikanischen Quarterbacks, eingefangen, die zu Touchdowns führten. „Da müssen wir wachsamer sein. Dann ist es auch gegen Hildesheim nicht gänzlich hoffnungslos“, verbreitet Wilfried Ziegler gedämpften Optimismus.

Dietmar Mauer


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