Burgaltendorf-Anhang hatte Besseres vor

21. Essener Stadtmeisterschaft im Hallenfußball, Auftakt in Werden. SG Kupferdreh/ Byfang (weiß) - FC Kettwig 7:1. Auf dem Foto: Nino Böttcher (Kettwig). Michael Gohl / FUNKE Foto Services
21. Essener Stadtmeisterschaft im Hallenfußball, Auftakt in Werden. SG Kupferdreh/ Byfang (weiß) - FC Kettwig 7:1. Auf dem Foto: Nino Böttcher (Kettwig). Michael Gohl / FUNKE Foto Services
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Was wir bereits wissen
Keine Fan-Unterstützung im Löwental. Mut zum hässlichen Trikot.

SVA ohne Unterstützung

Burgaltendorfs Kreshnik Vladi war es vorbehalten, dass erste Tor im Turnierverlauf zu erzielen. Bejubelt wurde Vladis Treffer kaum. Burgaltendorf hatte im wahrsten Sinne des Wortes null Unterstützung von den Rängen. Nicht ein Anhänger hatte sich ins Werdener Löwental verirrt. Zeitgleich fand das vereinsinterne Hallenturnier des SVA statt, dessen Einnahmen der Vereinsjugend gespendet werden. Da dieses unter dem inoffiziellen Motto „Saufen für die Jugend“ firmiert, hat man eine Vorstellung davon, was den Anhang aus Werden fernhielt.

Ein Trikot sorgt für Aufregung

Überraschend laustark unterstützt wurde dagegen der FC Kettwig. Dieser lief nach dem Rückzug der Bezirksligamannschaft mit der Reserve aus der Kreisliga C auf und sammelte damit viele Symphatiepunkte. Lediglich das gewöhnungsbedürftige Retro-Trikot des Kettwiger Torwarts Nino Böttcher sorgte für Raunen auf den Rängen. „Das kommt aus dem Eigenbestand und ist sein Glücksbringer, da haben wir auch keine Chance“, sagte sein Trainer Jan Heinrich lachend. Glück brachte Böttcher das Trikot aber nicht. In den ersten beiden Spielen gab’s für ihn 13 Gegentreffer. Daraufhin war für Böttcher zwischen Pfosten Schluss und Kettwig zog mit Lars Ramrath im Tor in die Vorrunde ein.

Oberholz stand im Weg

Auf der Turnier-Homepage weisen die Organisatoren daraufhin, dass unberechtigt parkende Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden. In Bergeborbeck wurde aber plötzlich Mitorganisator Wilfried Tönneßen ausgerufen, er möge sein Auto wegfahren. Er parke eine Garage zu. Wie sich herausstellte aber war nicht Tönneßen gemeint – was für den Organisator auch extrem peinlich gewesen – sondern Mitorganisator Günther Oberholz. Der hatte da sein Auto aber schon weggesetzt.