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Benefizspiel: Wie einst im Juli

16.07.2010 | 18:43 Uhr
Benefizspiel: Wie einst im Juli
Hasan Beganovic spielte 2009 für die „Auf Asche“-Elf. Foto: Gohl

Essen.Anfang Juli 2009. Gut 1500 Fußballfreunde zieht es trotz tropischer Temperaturen zur Bezirkssportanlage am Sachsenring, um ein nicht alltägliches Fußballspiel zu verfolgen.

Die „Auf Asche-Top-Elf 2009“, eine mittels Internet-Abstimmung gewählte Auswahl Essener Amateurfußballer, tritt in einem Benefizspiel gegen den Regionalligisten RW Essen an. Eine klare Sache für die Elf von Teammanager Thomas Strunz. Die Rot-Weißen gewinnen 9:0. Die Treffer erzielen Enzmann, Karadag, Mölders, Kurth, Mainka, Stiepermann (3) und von der Gathen.

Am heutigen Samstag gibt es die zweite Auflage dieser Benefiz-Begegnung. Anpfiff ist um 16 Uhr auf der Sportanlage des TuS Helene an der Bäuminghausstraße. Das Rahmenprogramm beginnt bereits um 13.30 Uhr. Wieder werden tropische Temperaturen erwartet. Und wieder hoffen die Organisatoren des Fußball-Magazins „Auf Asche“ auf eine stattliche Zuschauerzahl. Nur eines wird sich nicht wiederholen. Die Torschützen von damals werden nicht wieder treffen. Sie spielen nicht mehr für RWE. Der Abstand zwischen den Rot-Weißen (NRW-Liga) und der Amateur-Auswahl mit Spielern von der Kreisliga A bis zur Landesliga dürfte geringer geworden sein. „Wir werden das Ergebnis drastisch senken“, sagt Otto Prell. Der Vogelheimer Meistertrainer betreut die Amateur-Auswahl, in der in Torwart Omar Allouche (FC Kray) und Abwehrspieler André Bausch (SC Werden-Heidhausen) zwei Akteure stehen, die schon im vergangenen Jahr dabei waren.

Stichwort
Der gute Zweck

Seit 2008 verfügt der Förderturm über ein eigenes Förderturmhaus in Altenessen, wo Grundschüler essen können und bei den Hausaufgaben betreut werden. Zudem veranstaltet der Verein Aktionen (z.B. Weihnachtsfeier in der Philharmonie) für Essener Kinder, die nicht in den Fördergruppen organisiert sind.

Damian Jamro, Teammanager von RWE, hofft wie Otto Prell auf gut besuchte Ränge an der Bäuminghausstraße, „zumal wir uns mit der neuen Mannschaft erstmals in Essen präsentieren“. Die Hoffnung auf volle Ränge scheint nicht unbegründet, lockten die beiden bisherigen RWE-Testspiele doch jeweils etwa 200 heimische Fans nach Düsseldorf.

Dietmar Mauer

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Kommentare
19.07.2010
12:20
Benefizspiel: Wie einst im Juli
von slash | #4

Ich finde es wirklich nicht schlecht das die Jungs vom Auf Asche Team dieses Spiel gewonnen haben so können die Trainer, von Rot Weiss, wenigstens sehen wo es harkt und dem entgegen wirken.
Vielleicht wird der ein oder andere Akteur aus dem Auf Asche Team sich ja auch irgendwann mal im Kader der Ersten oder zweiten Mannschaft von Rot Weiss wieder finden.

Wir haben nämlich gute Spieler hier in den Essener Amateur Ligen und soweit ist Rot Weiss ja momentan davon auch nicht entfernt.

Eine schöne Idee und keineswegs blamabel.
Wiederholung im nächsten Jahr erwünscht.

Aber eines muss ich leider trotzdem noch los werden.
Die Fans vom ETB Schwarz Weiß lassen sich ja momentan ganz schön aus über unsere Rot Weissen und wollen Nr.1 in Essen werden.

Ich sage dazu nur 1600 Zuschauer beim Benefizspiel.
Das entspricht ca. der Zuschauerzahl von 4 Heimspielen des ETB.
Ich wollte den ETB beim DFB Pokalspiel gegen Alemania Aachen eigentlich unterstützen aber nach den letzten Hetzkapaden gegen Rot Weiss werde ich mir das wohl verkneifen.

Ihr solltet etwas lockerer bleiben.

Glückauf Rot Weiss

18.07.2010
09:52
Benefizspiel: Wie einst im Juli
von Stadionjetzt | #3

Ob der Sieg unverdient war?? Ja!! Ein eindeutig regulärer Treffer wurde dem RWE aberkannt!!! Starke Schiedsrichterleistung!!

17.07.2010
19:40
Benefizspiel: Wie einst im Juli
von L. B. | #2

Sehenswert war das lockere 1:0 vom 19 jährigen Altenessener Marius Topolko nach knapp drei Minuten.
Der Ausgleich für RWE mit dem Pausenpfiff und das Siegtor mit dem Abpfiff.
Ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieg der Auf Asche Top Elf gegen RWE.

Hat wirklich Spaß gemacht. Eine tolle Idee von Kevin Mill... weiter so.

17.07.2010
18:41
Benefizspiel: Wie einst im Juli
von Erbeck | #1

2:1 für auf Asche ! Da hat Otto Prell mit seinem Team mehr als ein bischen Ärgern erreicht - ist aber für mich keine Sensation .

Glückwunsch

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