Bears rollen auf Platz zwei vor
13.02.2012 | 18:57 Uhr 2012-02-13T18:57:00+0100
Panther Paderborn -
Hot Rolling Bears66:82
Viertel: 21:20, 17:11, 22:21, 22:14
Bears: Pungercar (25), Onken (18), Quali (17), Hillmann (8), Houwen (6), Dogan (6), Dahle (2), Rosin.
Die Hot Rolling Bears sind wieder bestens im Geschäft. Mit dem 82:66-Erfolg verdrängten sie Tabellenführer Paderborn von der Spitze. Die Essener (16:4) sind nun als Tabellenzweiter ärgster Verfolger des neuen Tabellenführers Hamburger SV.
Die Bears mussten ohne ihren plötzlich erkranken Trainer Karl-Heinz Kolf zum Tabellenführer reisen. Für Kolf sprang Center Stefan Quurck ein. Und der machte seine Sache richtig gut. So gut, das Paderborns Trainer Detlef Tipp nach dem Spiel voll des Lobes war über die gute taktische Aufstellung und vor allen Dingen über die mannschaftliche Geschlossenheit.
Die „Bären“ begannen konzentriert, mussten allerdings durch den Paderborner Topscorer Brian Roberts gleich die ersten Körbe kassieren. Sie blieben aber dran, konnten immer wieder ausgleichen und gingen schließlich Mitte des ersten Viertels in Führung.
Stefan Quurck ließ die „Starting Five“ auf dem Parkett. Nur Ahmet Dogan musste auf Grund von drei frühzeitigen Fouls gegen Jörg Rosin ausgewechselt werden. Die Bears agierten konzentriert, deckten die beiden Paderborner Topscorer Roberts und Bartoldus gut ab und punkteten durch Markus Pungercar, Mimoun Quali und Manuel Onken. Besonders stark war im zweiten Viertel die holländische Nationalspielerin Lucie Houwen. In der Defensive eine Bank und an jedem Angriff beteiligt.
Im dritten Viertel brachte Quurck wieder Dogan ins Spiel. Für Mannschaftskapitän Mimoun Quali, ebenfalls mit drei Fouls belastet, kam Jens Hillmann. Die mitgereisten Fans warteten nun auf das berühmte „dritte Bären-Viertel“. Aber da machte ihnen ein Paderborner Danilo Schmidt einen Strich durch die Rechnung. Die Paderborner blieben dran.
Mit 60:52 ging man ins letzte Viertel. Mannschaftskapitän Quali kam zurück und setzte gleich im Zusammenspiel mit Pungercar und Onken Akzente. Das Abschlussviertel wurde zum „Bears-Viertel“. Die Paderborner hatten nichts mehr entgegenzusetzen und die Bears fuhren verdientermaßen zwei Punkte ein.
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