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Alles im grünen Bereich bei RWE

13.03.2011 | 21:39 Uhr
Alles im grünen Bereich bei RWE

MSV Duisburg U 23 -
Rot-Weiß 1:1 (0:0)

Vor dem Anpfiff werden Trainer gern mal gefragt, wie denn das Wunschergebnis aussähe. Und Waldemar Wrobel antwortete unter der Woche, dass er gegen die U23 des MSV Duisburg durchaus mit einem Punkt leben könne – wenn es ein gerechtes Ergebnis sei. Das Argument: Duisburg sei spielstark, und das Hinspiel habe man ja auch nur etwas glücklich mit 2:1 gewonnen. „Alles im grünen Bereich“, sagte Wrobel dann auch nach dem 1:1 gegen die „Zebras“. Insgesamt sei es ein gerechtes Ergebnis.

Auch Markus Reiter, gebürtiger Essener und ehemaliger RWE-Jugendcoach auf der Duisburger Bank, war mit dem Resultat zufrieden. „Anfangs waren wir nicht so präsent. Vielleicht waren meine Spieler etwas beeindruckt von der ungewohnten Kulisse.“ In der Pause habe er der Mannschaft Mut gemacht. „Danach haben wir besser nach vorn gespielt.“

Gleichwohl war es nicht gerade ein Vergleich, bei dem die Zuschauer eine Torraumszene nach der anderen geboten bekamen. Das Spiel hatte ein ordentliches Niveau, aber über weite Strecken bekämpften sich die beiden Teams im Mittelfeld. Mit Leidenschaft und Engagement, so, wie man es vom Spitzenreiter aus Essen gewohnt ist. Leon Enzmann fehlte verletzt, ihn ersetzte Meik Kuta. Dessen Verteidiger-Rolle übernahm der genesene Kevin Lehmann.

Die Gäste besaßen in der ersten Hälfte ein Chancenplus. Lukas Lenz (13.) und Holger Lemke (42.) vergaben die größten Gelegenheiten. Unmittelbar nach dem Wechsel hätte dann Suat Tokat in Führung bringen können (46.), drosch den Ball aber über die Querlatte. Fast im Gegenzug erzielte der MSV die Führung. als sich Harun Celebi durch den Strafraum dribbelte. Er scheiterte zwar an Keeper Dennis Lamczyk, den Nachschuss aber versenkte Bünyamin Aksoy.

„Davon haben wir uns schnell erholt und unsere besten 20 Minuten des gesamten Spiels gezeigt.“, lobte Trainer Wrobel. Als Mittelstürmer Lukas Lenz im Strafraum zu Boden gezogen wurde, gab es Elfmeter. Timo Brauer, übernehmen Sie! Der Kapitän, der eine Woche zuvor drei Elfmeter gegen den ETB sicher verwandelt hatte, nutzte auch diese Chance. Mit neun Toren ist er bester RWE-Torschütze.

MSV Duisburg U 23 -Rot-Weiß1:1 (0:0).

RWE: Lamczyk - Jasmund, Wagner, Thamm, Lehmann (81. Dutschke) - Brauer, Vennemann (59. Koep) - Lemke, Tokat , Kuta - Lenz (83. Jensen).Schiedsrichter: Nikolaus Athanassiadis.Zuschauer: 3041.Tore: 1:0 Aksoy (48.), 1:1 Brauer (66., Foulelfmeter).


Ein attraktives Freundschaftsspiel haben die Rot-Weißen für Mittwoch, 30.März, abgeschlossen. Zu Gast im Georg-Melches-Stadion ist der Zweitligist VfL Bochum (19 Uhr). Die derzeitige Tabellendritte aus Bochum wird den Essenern sämtliche Einnahmen aus dieser Vergleich Spiel überlassen.

Rolf Hantel



Kommentare
21.03.2011
11:41
Alles im grünen Bereich bei RWE
von DaDU | #5

Es sollte einfach heißen, solch einen Vorsprung darf man eigentlich nicht mehr abgeben.

16.03.2011
09:11
Alles im grünen Bereich bei RWE
von Rike57 | #4

@3 von DaDU , woher nimmst du so viel Pessimismus?
Wenn ich sage, wenn, nicht diese Saison, dann eben die Nächste!
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Vorbereitungsspiele, da hätte nicht einer gedacht, das wir überhaupt Saisonziel Platz 5 erreichen.
Also, immer schön weiter machen.Immer nur Schritt für Schritt.
Dann klappts auch mit dem Aufstieg. ;)

Nur der RWE!!!

15.03.2011
12:46
Alles im grünen Bereich bei RWE
von DaDU | #3

Wenn der Aufstieg mit diesem Punktestand und diesem Team (Manschaft, Trainer, Publikum) nicht diese Saison geschaftt wird, werden wir nie mehr
aufsteigen!
Das wäre ungefähr so, als wenn der BVB diese Saison nicht Meister würde.

14.03.2011
16:21
Alles im grünen Bereich bei RWE
von Egal_in_welcher_Liga_immer_wieder_RWE | #2

Auswärts Remis, Heim Sieg und es müsste mit dem Aufstieg klappen.

14.03.2011
12:02
Alles im grünen Bereich bei RWE
von ichmusslachen | #1

Ja,so wars.
Einen Punkt mitgenommen und ein Spiel weniger bis zum Aufstieg.
Danke nach Bochum für das Freundschaftsspiel.
Ich hoffe,andere BL-Vereine honorieren die Trendwende in der Vereinspolitik von RWE und dieses Beispiel macht Schule.

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