Alexandra Popp beendet Finalträume der SGS

Zum Trost ein Scheck über 1000 Euro für Rang drei: Die Fußballfrauen der SGS Essen.
Zum Trost ein Scheck über 1000 Euro für Rang drei: Die Fußballfrauen der SGS Essen.
Foto: Privat
Was wir bereits wissen
Nach denkbar knapper 0:1-Niederlage gegen VfL Wolfsburg am Ende Dritte des Turniers.

Beim letzten DFB-Hallenpokal hat die SGS Essen erneut ihre Stärken beim jährlichen Budenzauber als Stelldichein auf die Rückrunde der Frauenfußball-Bundesliga unter Beweis gestellt. Erst im Halbfinale unterlagen die Schönebeckerinnen Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg denkbar knapp mit 0:1. In der Gruppe hatte die SGS den VfL noch hinter sich gelassen. Mit Ach und Krach qualifizierte sich Wolfsburg als Dritter überhaupt erst für die K.o.-Runde. Turniersieger wurde Bayer Leverkusen.

46 Sekunden benötigten die Essenerinnen für ihr erstes Tor. Irini Ioannidou hat mit ihrem Treffer gegen den SC Sand gleich die Marschroute vorgegeben. Linda Dallmann steuerte kurz vor Ende den zweiten Treffer zum 2:0-Auftaktsieg bei. Gegen den VfL Wolfsburg stand Charline Hartmann im Mittelpunkt, die die zweimalige Führung des Favoriten egalisierte. Es kam zum Spiel um den Gruppensieg gegen Leverkusen.

Diesmal wurde die SGS kalt erwischt. Der spätere Turniersieger lag schnell mit 2:0 vorne, Dallmann konnte lediglich noch verkürzen, weil die SGS zu viele Chancen ausließ. Womöglich bescherte gerade dieses Spiel Bayer-Torfrau Lisa Schmitz die spätere Auszeichnung zur besten Keeperin des Turniers. Aber auch als Zweiter erwischte die SGS mit dem Herforder SV im Viertelfinale eine lösbare Aufgabe. Dank des dritten Turniertreffers von Dallmann hieß es am Ende 1:0.

Den von der Bande springenden Ball nahm die Essener Nummer zehn direkt und drosch ihn sehenswert in den Winkel. Erneut kam es in der Vorschlussrunde zum Duell mit dem VfL Wolfsburg. Und die SGS hatte diesmal sogar den Rückhalt von den Rängen. Vor allem die Fans von Turbine Potsdam, das bereits in der Vorrunde ausgeschieden war, feuerten die Essenerinnen in einer engen Partie unermüdlich an. Es half aber nicht: Per Grätsche erzielte Alexandra Popp das goldene Tor.