Ärger um Fehlentscheidung

Auch einen Tag nach der 1:3-Niederlage der SGS Essen bei der TSG Hoffenheim wirkte Trainer Markus Högner noch sichtlich genervt: „Sowas ist ärgerlich. Nach dieser Fehlentscheidung sind wir aus dem Tritt geraten, obwohl wir in dieser Phase am Drücker waren.“

Was war passiert? Die Partie war beim Stand von 1:0 für die TSG wegen einer Verletzung kurz unterbrochen. Es gab „Schiedsrichter-Ball“. Die SGS nutzte die Pause für einen Wechsel. Margarita Gidion verließ das Feld, Madeline Gier stand schon bereit. Währenddessen setzte die Schiedsrichterin das Spiel fort und die SGS kam zum Ausgleichstreffer. Der zählte auch – zunächst jedenfalls. Doch die Einwechslung war noch nicht vollzogen. Die Assistentin, die noch damit beschäftigt war, den Wechsel zu notieren, erklärte der Schiedsrichterin den Sachverhalt. Diese entschied dann, den Treffer nicht zu geben – bitter für die Essenerinnen. Statt des Ausgleichs fing sich die SGS nur kurze Zeit später das 0:2, womit die Partie entschieden war.