„81“ steigt im vierten Anlauf auf

SC Phönix – TuS West 81 2:3 (1:2). Als Schiedsrichter Markus Mertens die Partie abpfiff und damit den Landesligaaufstieg von TuS West 81 besiegelte, kannte der Jubel kein Halten mehr. Mit Bier- und Sekt ausgestattet, bildeten Spieler und Verantwortliche ein Jubeltraube. Die passenden Aufstiegsshirts hatten die Ersatzspieler und das Trainerteam bereits einige Minuten vor dem Abpfiff angezogen.

Längst hatte sich der erneute Patzer des FC Kray II rumgesprochen, selbst ein Remis hätte zum Aufstieg gereicht. Dass es fast noch zu dieser Punkteteilung gekommen wäre – Schwamm drüber. „Das war so ein typisches Spiel, in dem man merkt, dass man was zu verlieren hat“, sagte Trainer Stefan Lorenz überglücklich. „Das ist noch ein Stück weit unwirklich, weil wir nicht damit gerechnet hatten, dass Kray verliert.“

Dass der sonst so eloquente Lorenz um die richtigen Wort rang, sagt viel über die Bedeutung des Aufstiegs aus. In den vergangenen drei Jahren war „81“ jeweils knapp gescheitert, auch in dieser Saison schien erst vieles auf Frohnhausen, dann auf Kray II hinzudeuten. „Ich habe den Jungs immer versucht zu vermitteln, dass so eine Saison lang ist, und wir an uns glauben müssen“, sagte Lorenz. Dessen Team zeigte sich konstant und konzentriert und ließ gegen die vermeintlichen Kleinen kaum Punkte liegen. Dieser ganze Druck viel mit dem Abpfiff von „81“ ab und entlud sich bei der spontanen Meisterfeier.

Tore: 1:0 Conti (8.), 1:1 Peter (36.), 1:2 Ramanovic (45.), 1:3 Zamkiewicz (56.), 2:3 Quiel (73.).

FC Kray II – VfB Frohnhausen 0:5 (0:3). Kray war ohne die Defensivstabilisatoren Marcel Scheffner und Marius Walther orientierungslos. „Wir haben dagegen wieder unser zweites, gutes Gesicht gezeigt“, lobte VfB-Coach Issam Said.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Bumbullies (7., 25., 40., 55.), 0:5 Semmo (85.).