Zwölf Aufstiegsfeiern an der Ennepe möglich

Auf Aufstiegskurs: Philipp Kersthold (M.) und die TG Voerde
Auf Aufstiegskurs: Philipp Kersthold (M.) und die TG Voerde
Foto: Michael Scheuermann

Ennepe-Ruhr..  In den im kommenden Sommer auslaufenden Saisons gibt es auf Kreisebene so viele Möglichkeiten wie kaum zuvor, dass heimische Teams Meisterschaften beziehungsweise Aufstieg feiern können. Gleich zehn Titel bei zwölf Aufstiegen sind beim derzeitigen Stand der Dinge an der Ennepe möglich.

Die Fußball-Kreisligisten BW Voerde, SpVg SW Breckerfeld II, SpVg Linderhausen II und der FC Gevelsberg-Vogelsang III sind derzeit als Spitzenreiter auf Meisterkurs. Die Voerder um Trainer Lars Möske in der Kreisliga hätte allerdings als einzige Mannschaft mit dem Titelgewinn (in der A-Liga) nicht automatisch den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht. Da muss seit vergangener Saison die Relegation her. Umstritten bei den Protagonisten, weil ein Meister nicht sofort aufsteigen kann. Der Veranstalter, der Fußball-Kreis, kann sich dagegen mit der Idee bestätigt fühlen. Immerhin kamen weit über tausend Zuschauer zu jedem der beiden Relegationsspiele.

Auf direktem Aufstiegskurs wären derzeit Breckerfeld II als Spitzenreiter der Kreisliga B sowie die beiden Tabellenführer der C-Liga, Linderhausen II (Gruppe 3) und Gevelsberg-Vogelsang III (Gruppe 1). Übrigens sind die Gevelsberger Oststädter mit drei Mannschaften in den drei C-Ligen vertreten. Die Reserve belegt den dritten Platz in der Gruppe 2 (3 Pkt hinterm Spitzenreiter), die erste Mannschaft ist abgeschlagen auf dem 14. Platz der Gruppe 3.

Hochspannung herrscht in der Handball-Kreisliga. Derzeit hat die TG Voerde beste Karten auf den Titel – und damit auf den Aufstieg in die Bezirksliga. Punktgleich rangiert die Truppe um Trainer Philipp Kersthold gleichauf mit Spitzenreiter TV Hasperbach.

Der heimischen Handball schickt sich an nach dem Stand der Dinge in der Winterpause drei weitere Meister und Aufsteiger feiern zu können: RE Schwelm II in der 2. Kreisklasse, TG Voerde III in der 3. Kreisklasse sowie die Frauen von RE Schwelm in der Frauen-Kreisliga. Am Rande: Überdies haben die Landesliga-Frauen der HSG Gevelsberg-Silschede um Trainer Thorsten Stephan durchaus den ersten Platz nicht aus den Augen verloren – bei gerade mal zwei Punkten Rückstand.

Dass der Volleyball in der heimischen Region langsam, aber sicher wieder erstarkt, liegt nicht nur an RE Schwelm. Die von Norbert Krause trainierte erste Garnitur ist derzeit Verbandsliga-Zweiter – allerdings mit respektablen acht Punkten Rückstand zur Tabellenspitze. Gleich zweimal den Gipfel ihrer Ligen hat derzeit der TV Eintracht Vogelsang erobert. Mit den Herren den der Landesliga, mit den Frauen den der Bezirksliga. Und bei den Vorsprüngen von drei beziehungsweise sechs Punkten dürfen Spielerinnen und Spieler in der Gevelsberger Oststadt durchaus vom Aufstieg – vielleicht sogar von einer doppelten Meisterfeier – träumen.

Heimische Tischtennis-Herren sind auf Aufstiegskurs, wenn sie wenigsten die Plätze der Relegation und die anschließenden Entscheidungsspiele gewinnen würden. TV Lichtenplatz ist derzeit auf Kurs in der Bezirksliga, der TTC Haßlinghausen in der Bezirksklasse.