Volmetal der Meister der Nervenstärke

Gevelsberg..  Der TuS Volmetal wird in die Annalen der Handball-Oberliga als „Meister der Nervenstärke“ eingehen, denn er schaffte es auch in Senden wieder, eine drohende Niederlage abzuwenden und sogar in einen Sieg umzuwandeln. Der bisherige Zweite aus Spenge unterlag der TSG A-H Bielefeld, die jetzt bei allerdings schon sieben Zählern Rückstand diese Position einnimmt. Auch Menden-Lendringsen mischt im Kampf um die Vizemeisterschaft kräftig mit, während Ahlen den Anschluss verloren hat. Möllbergen gewann nach monatelanger Durststrecke das Kellerderby gegen Gevelsberg-Silschede und schöpft wieder minimale Hoffnung auf den Klassenverbleib.

Aufsteiger SG Hamm II, nach der Osterpause erster Gast der HSG Gevelsberg-Silschede, verpasste den vorzeitigen Befreiungsschlag durch eine 26:28-Heimniederlage gegen die unberechenbare HSG Augustdorf/Hövelhof. Zwar hatte Coach Christof Reichenberger sein Team besser als im Hinspiel (21:29) auf die starken Konter der Ostwestfalen einstellen können, doch nach dem 8:6 gab es vier Gegentreffer in Serie. Fortan liefen die Hammer, die früh auf Schittek (4., Knieverletzung) verzichten mussten, hinterher. Beim 17:17 (33.) hatten sie ausgeglichen, aber die „Sandhasen“ packten in Keeper Wetzel einen Joker aus, der gleich einen Strafwurf parierte und fortan zum Schreckgespenst der SG-Angreifer wurde, die mit ihrem kleinen Kader auch konditionell nicht in der Lage waren, auf das 19:23 (45.) zu antworten.

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