Voerde will und braucht zwei Siege

Seine Torgefährlichkeit ist gefordert: Adnan Malanovic (BW Voerde; blaues Trikot).
Seine Torgefährlichkeit ist gefordert: Adnan Malanovic (BW Voerde; blaues Trikot).
Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal..  Das hätte sich der scheidende Voerder Trainer Lars Möske sicher anders gewünscht. An den letzten zwei Spieltagen der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2, muss er sich und seiner Mannschaft noch einmal alles abverlangen, um im Meisterschaftsrennen gegen den VfB Schwelm am Ende nicht doch noch den Kürzeren zu ziehen.

Zwei Siege sind Pflicht für seine Voerder Jungs, um an den Titel denken zu dürfen – dabei sichern sechs Punkte nicht zwangsläufig die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga ohnehin nicht.

„Wir haben in der Rückrunde ein paar Mal unnötig Punkte liegen gelassen. Jetzt haben wir in den letzten zwei Spielen zwei harte Brocken, die wir schlagen müssen“, gibt BW-Coach Lars Möske den Stand seiner Mannschaft wieder. Der Tabellenführer empfängt im Saisonendspurt zunächst den abstiegsbedrohten Hiddinghauser FV. Eine Woche später geht es dann zum letzten Spiel nach Hagen zu Cemspor 96. Wenngleich die Hagener in der Rückrunde durchaus für Überraschungen gut waren, wird die entscheidende Begegnung wohl an diesem Sonntag gegen den HFV stattfinden.

Die Elf von Volker Simon hatte schon die Zweitplatzierten Schwelmer mit einem 2:1-Erfolg eiskalt überrascht. Die Voerder sollten also vorgewarnt sein. Doch der Spitzenreiter hat noch immer einige Verletzte zu beklagen, da kommt die körperbetonte und robuste Spielweise der Hiddinghauser den Voerdern überhaupt nicht recht. „Hiddinghausen steckt tief im Abstiegskampf, die werden jeden Zweikampf wie den letzten führen, dass wird sehr schwierig“, ist sich Möske sicher.

Dennoch nimmt der erfahrene Voerder Trainer, der am Sonntag sein letztes Heimspiel am Tanneneck bestreiten wird, seine Spieler in die Pflicht. „Wir haben in den letzten Wochen gedacht, uns fällt alles in den Schoß und müssen nur Gas gegeben, wenn wir zurücklagen. Das darf uns jetzt nicht mehr passieren“, fordert Möske. Denn er ist sich sicher: „Wer jetzt Punkte lässt, guckt nach dem letzten Spieltag in die Röhre.“ Er vertraut deshalb darauf, dass seine Mannschaft die Punkte holt, zeitgleich geht er davon aus, dass auch die Schwelmer ihre Spiele gewinnen werden.

Noch fünf Spiele sind möglich

So würde es am 17. Juni ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Kreisliga A2 geben. Damit nicht genug, für den Sieger und Meister stehen zudem noch zwei Aufstiegsspiele gegen den Meister der Kreisliga A, Gruppe 1, an. Es bleibt also noch mindestens vier – vielleicht sogar fünf – Spiele lang spannend im Kreis 13 Hagen.