Verunsischerte Mannschaft verliert

Ennepetal/Herne..  Mit dem Abstiegskampf hat der Fußball-Oberligist TuS Ennepetal eigentlich nichts zu tun. Dennoch hat er irgendwie eingegriffen. Denn Gestern Abend gab es in dem vorgezogenen „Pfingst“-Spiel beim Vorletzten SC Westfalia Herne eine 0:2 (0:0)-Niederlage. Die Gastgeber konnten damit vorläufige Boden auf das Schlusslicht Zweckel gut machen.

Es hatte sich einmal mehr gezeigt, dass die Ennepetaler mit der Mannschaft aus Herne oft so ihre Schwierigkeiten haben. Allein der 2:1-Hinspielsieg im vergangenen November war ein hartes Stück Arbeit. Und mit dem Saisonaus von Kapitän Abdulah El Youbari (Schien- und Wadenbeinbruch) zudem teuer erkauft.

Diesmal, auf dem Platz am Schloss Strünkede, begann die Partie zerfahren. Ennepetal leistete sich ungewöhnlich viele Fehlpässe. Herne agierte eher harmlos. So kam keine der beiden Mannschaft wirklich zum Zuge. Bei Ennepetal machte sich überdies die dünne personelle Decke bemerkbar. Trainer Imre Renji war froh, „dass sich mit Flemming Monse und Kristian Jakesevic zwei Spieler der A-Junioren zur Verfügung gestellt haben.“

Mit einem katastrophalen Fehlpass im Spielaufbau nahm das Unglück unmittelbar nach dem Seitenwechsel seinen Lauf. Jean-Pierre Schilling nutzte dies zur Gastgeber-Führung. Nun ging ein Ruck durch die Herner Mannschaft. Ennepetal versuchte noch dagegen zu halten, aber mit dem 0:2 war die Partie entschieden.

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