Vechta zu stark für Schwelm
20.10.2011 | 22:57 Uhr 2011-10-20T22:57:00+0200
Schwelm. Schlechte Voraussetzungen ohnehin hatten die Schwelmer Baskets vor dem Spiel gegen SC Rasta Vechta, dem Top-Favoriten der 2. Basketball-Bundesliga, Pro B Nord. Jetzt sind die Bedingungen noch schlechter geworden. Denn bei der unumstrittenen 79:86 (37:45)-Niederlage spielte Dominik Malinowski nur 1:49 Minuten lang – dann zog er sich, so die erste Diagnose, einen Bänderriss im Sprunggelenk zu.
Insgesamt waren die gastgebende Schwelmer die klar unterlegene Mannschaft. Zwischenzeitlich konnte man gar den Eindruck gewinnen, die Kreisstädter würden von dem ehemaligen Baskets-Akteur Matthew Reid und Co. regelrecht verprügelt. Wenn da nicht der unermüdliche Einsatz der Gastgeber war.
Denn die Kreisstädter überraschten durch ihre Moral im ersten und vierten Durchgang — vor allem hatte Gäste-Trainer Pat Elzie etliche Schwelmer Akteure nicht auf der Rechnung, die dann über sich hinaus wuchsen. So Sven Schermeng und Max Kramer, die von Baskets-Trainer Raphael Wilder ein Sonderlob erhielten.
Dennoch: Die Leistungsdifferenz war einfach zu groß. Alleine Vechtas Dreh- und Angelpunkt Matthew Reid machte den Unterschied aus. Er bestimmte das Gästespiel, zeigte sich besonders motiviert. Dazu der kurzum verpflichtete Dirk Mädrich: Der 2,12m-Mann beherrschte den Raum unter dem Korb – unter dem Schwelmer Korb. Denn die nahezu unantastbare Überlegenheit bei den Offensiv-Rebounds war einer der Gewinnbringer für die Gäste.
Immerhin, es waren noch knapp zwei Minuten zu spielen, schickte sich Schwelm mit unglaublicher Fan-Unterstützung an, die Partie zu drehen. Doch weniger als sieben Zähler Rückstand, wie beim Endstand, war nicht mehr drin.
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