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Unangenehm ist Erinnerung an Wulfen

10.10.2008 | 18:37 Uhr

Schwelm. (wp) Es ist das Spitzenspiel der Basketball-Regionalliga, wenn am Sonntag die beiden (noch) ungeschlagenen Mannschaften von BSV Wulfen und Schwelmer Baskets aufeinander treffen.

Mehr noch: Unangenehme Erinnerungen werden wach, denken die Kreisstädter an den Gegner. Völlig klar ist, dass ein Klub in Wulfen durchaus verlieren kann. Das wäre keine Schande. Dazu ist die Mannschaft von BSV-Trainer Phlipp Kappenstein einfach zu stark. Nur die jüngste Niederlage am vorletzten Spieltag der vorherigen Saison schmerzte Schwelm sehr. Denn am 8. März 2008 setzte es ein 79:93, und damit waren endgültig alle Träume von der Meisterschaft in der Regionalliga zerplatzt.

Doch das ist Schnee von gestern. Was aber bleibt ist, dass Wulfen eine starke Mannschaft hat. Mehr noch: Denn der sonntägliche Gastgeber gilt als noch stärker als in der vergangenen Saison. Allein die Neuerwerbungen Ahmad Smith (Reserve von SV Derne Dortmund) und Steffen Hummelt (BB Saltkotten) haben richtig gut eingeschlagen. "Smith rockt die Liga. Er ist ein herrausragender Passgeber und Rebounder", so Baskets-Trainer Raphael Wilder. Überdies spielt sich Eric Breland in den Mittelpunkt als sicherer Distanzschütze.

Doch Schwelm zeigt keine Angst, wenn es nach Wulfen geht. Respekt, ja, mehr nicht. Und: "Klar ist, dass wir dort gewinnen und ungeschlagen beleiben wollen", so Wilder. Damit dies auch gelingt, müssen sich etliche Schwelmer Akteure steigern. Zuletzt erreichten weder Max Dohmen noch Benjamin Rust noch Kris Krzyminski Normalform. Die Leistung des Trios kann und muss besser werden. Ferner stimmt die Leistung der Bankspieler noch nicht. Kommen die Akteure aufs Parkett, schaffen sie es noch nicht, wirkliche für Entlastungen der Leistungsträger zu sorgen. "Ich bin davon überzeugt, dass sich hier die Situation bessern wird", so Wilder.

Übrigens rechnet der BSV Wulfen mit 800 Zuschauern und einer ausverkauften Halle der Gesamtschule Wulfen. Auf der Vereins-Heimseite empfiehlt der Verein, Tickets im Vorverkauf zu sichern.

Von Heinz-G. Lützenberger

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