TV Altenvoerde steigt ab

Ennepetal..  Nach nur einer Spielzeit muss die erste Mannschaft des TV Altenvoerde die Verbandsliga im Faustball verlassen. In der kommenden Feldsaison 2016 tritt die Mannschaft wieder in der Landesliga an. Am letzten Spieltag gab es auf der Sportanlage „Am Tanneneck“ nichts zu holen.

„Es war insgesamt eine schwache Vorstellung“, so Spieler und Fachwart Harald Kappe. Zu wenige Bälle wurden in der abgewehrt und im Angriff waren die Aktionen nicht druckvoll. Die Hoffnung, mit zwei klaren Siegen noch am HV Wöhren II und TuS Hilchenbach vorbei zu ziehen, hatte sich schnell mit der Niederlage gegen Hilchenbach zerschlagen. Gegen die erste Vertretung des HV Wöhren waren die Erwartungen bereits im Vorfeld sehr gering. Lediglich im zweiten Satz des ersten Spiels konnte man bis kurz vor Satzende mithalten.

TVA mit ältestem Team

Da nützt es auch wenig, darauf hinzuweisen, dass Nils Kappe, Jörn Kappe, Thomas Berlin, Rainer Machelett und Harald Kappe (Axel Bremer fehlte verletzungsbedingt) mit Abstand das älteste Team (drei Spieler über 50 Jahre, einer über 60 Jahre) in der Liga stellte. Auch die Vorbereitung wurde durch den „Dienst“ einiger Aktiven im Bierstand des TVA am Samstagabend auf der Voerder Kirmes sicher nicht begünstigt, was allerdings keinesfalls nach einer Entschuldigung aussehen soll. „Im nächsten Jahr werden wir einen neuen Anlauf in der Landesliga starten und versuchen, in Westfalens höchste Faustballliga aufzusteigen“, so Kappe.

Landesliga

Für die Zweit-Vertretung des TVA lief es nur geringfügig besser. Lediglich gegen TuS Spenge gab es im Rückspiel mit dem 2:1-Sieg einen Achtungserfolg. In der Landesliga ist die Tabelle allerdings noch nicht vollständig. Die Liga wird für einige Teams erst am Wochenende zu Ende gehen. Dennoch ist sicher, dass die zweite Mannschaft am Ende lediglich einen Platz in der unteren Tabellenhälfte belegen wird. „Auch in dieser Liga haben wir zu Beginn der Spielrunde etwas mehr erwartet“, so Harald Kappe. Am letzten Spieltag kamen Benjamin Gozemba, Jürgen Döring, Bernd Jungbluth, Hansi Maslow und Lisa Matschke zum Einsatz.