TuS Ennepetal II reist dezimiert zum FC Silschede

Die Ennepetaler Reserve-Trainer Frank Frielingsdorf (l.) und Marc Schulte.
Die Ennepetaler Reserve-Trainer Frank Frielingsdorf (l.) und Marc Schulte.
Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal/Gevelsberg..  Eigentlich ist alles, was mit dem TuS Ennepetal zu tun hat, dieser Tage im Turniermodus. Das gilt gewisserweise auch für die Reserve, die am kommenden Dienstag, 26. Mai, zum Spiel der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2, beim abstiegsbedrohten FC Silschede antreten muss. Dennoch: Ein Blick auf den kommenden Spieltag, der komplett am Dienstag ausgetragen wird (Ausnahme: Sprockhövel II gegen Hiddinghausen am Donnerstag).

Ein Vorteil für die Gevelsberger aus dem Höhendorf. „Nicht wegen des Turniers“, so Marc Schulte, spielender Co-Trainer von Ennepetal. „Aber durchaus wegen unserer personellen Situation.“ Schließlich müssen Schulte und Trainer Frank Frielingsdorf, wenn es ganz schlimm kommt, gar ohne etatmäßigen Keeper antreten. Marco Bösebeck laboriert an einer Oberschenkel-Zerrung, der Einsatz von Alexander Rose ist fraglich. Dazu fehlen unter anderem David Kriz (Innenband), Robin Prottung (Kreuzbandriss) und Alexander Ischebeck (Beruf). Schulte: „Es wird für uns ein ganz schweres Spiel im Waldstadion. Zumal wir in den letzten Begegnungen nicht immer konstant waren.“

Ein Vorteil für Silschede, den die Schützlinge von FCS-Trainer Karl-Heinz Kiewitt nutzen müssen. Denn nach Ansicht von Marc Schulte wird es Silschede ganz schwer haben, die Klasse zu halten. „Ich fürchte, dass Haßlinghausen und Silschede absteigen werden“, so der Ennepetaler. „Sprockhövel wird sich in der Schlussphase der Saison verstärken und somit retten können.“

In Sachen Meisterschaft drückt Schulte Spitzenreiter Voerde die Daumen. Kein Wunder, „bin ich doch von Geburt an dort Mitglied, da bin ich ganz emotional“, sagt er. Und: „Ich hoffe, dass Voerde die Nerven behält, wenn es eng wird.“