TuS Ennepetal erwartet am Mittwoch die SpVg. Olpe
27.04.2010 | 16:00 Uhr 2010-04-27T16:00:00+0200
E n n e p e t a l . Eigentlich geht es für den Fußball-Westfalenligisten TuS Ennepetal nur noch um die viel zitierte „goldene Ananas”. Denn der Neuling steht mit dem vierten Tabellenplatz mehr als passabel dar, kann aber nicht mehr wirklich im Kampf um die Meisterschaft eingreifen – . . .
. . . wenngleich bei zwölf Punkten Rückstand auf den Spitzenreiter bei noch sieben auszutragenden Spielen theoretisch dies möglich ist. Doch derzeit scheint die Luft aus den Spielern raus zu sein, scheinen die Englischen Wochen ihren Tribut an Kraft einzufordern. Das zeigte sich am vergangenen Sonntag beim zähen 2:2 gegen Langscheid-Enkhausen.
Und am Mittwochabend (Anstoß: 19.30 Uhr) wird der Reigen der Englischen Wochen fortgesetzt, wenn die SpVg. Olpe im Bremenstadion die Visitenkarte abgibt.
Für die Gäste aus dem Sauerland, die eine unglaublich starke Hinrunde hinlegten, aber derzeit auf der Suche nach der eigenen guten Form sind, geht es noch um den Klassenerhalt. Zwölfter Platz, elf Zähler Vorsprung vor dem drittletzten Rang ist zwar ein passabaler, aber nicht restlos beruhigenderer Vorsprung. So treffen heute Abend zwei Mannschaften aufeinander, wo die Gäste kommen müssen, wo die Gastgeber ihren zumindest vom Ergebnis her guten Lauf bestätigen wollen.
„Wir wollen der beste Aufsteiger sein. Wir wollen unsere gute Platzierung halten und ausbauen”, so Trainer Helge Martin.Und bislang hat er es auch geschafft, mit dieser Vorgabe seine Schützlinge zu motivieren. Nur, ob dies derzeit auch in die Hinterköpfe seiner Spieler gelangt, ist fraglich. Helge Martin: „Wir sind einfach platt. Und ich hoffe, dass wir uns gegen Olpe gut erholt zeigen.”
Personell hat sich nichts verändert, Helge Martin disponiert mit dem Material der vergangenen Wochen. Das bedeutet auch, dass Ramazan Mecal nicht zur Verfügung steht, weil er der Reserve im Kampf um die Meisterschaft in der Kreisliga A und damit um den Bezirksliga-Aufstieg helfen wird. „Das ist bei uns derzeit wichtiger”, so Martin.
0mitdiskutieren