TSG Sprockhövel präsentiert sich in Topform

Sprockhövel.. TSG Sprockhövel –
Rot-Weiß Essen 4:2 (2:1)

TSG: Knieps – Rößler (46. Porello), Meister, H. Ülker, Gremme, Padowan, Dudda, Hodzic, Antwi-Adjej, Wasilewski, Akyürek (46. F. Ülker).
RWE: Schwabke – Hermes, Beier, Weber, Grund, Treude, Kluft, Neunaber, Nakowitsch, Arenz, Freiberger.

Tore:1:0 (20.) Akyürek, 2:0 (35.) Dudda, 2:1 (42.) Freiberger, 3:1 (52.) Antwi-Adjej, 4:1 (65.) Ülker, 4:2 (89.) Beier.

Die Formkurve der TSG Sprockhövel zeigt kurz vor der Rückkehr in den Ligabetrieb steil nach oben. Für den Auftakt am Sonntag gegen Eintracht Rheine scheinen die Sprockhöveler nach dem 4:2-Sieg gegen den Regionalligisten bestens gewappnet.

Auch wenn RWE-Trainer Marc Fascher angekündigt hatte, dass in dem Test vor allem Spieler der U19 zum Einsatz kommen sollten, standen in der Anfangsformation nahezu nur Spieler aus dem Regionalligakader. Und genau deshalb ist die Leistung der Sprockhöveler gerade in der ersten Halbzeit beachtenswert. Bis zur 20. Minute ließen die Gastgeber den Essenern keine Möglichkeiten auf einen Torabschluss und verteidigten souverän.

Mit dem ersten gefährlichen Angriff der Sprockhöveler fiel das 1:0. Winterzugang Burak Akyürek schnappte sich den Ball und zog aus 20 Metern ab. Sein Schuss schlug sensationell unter der Latte ein. Essens Keeper Daniel Schwabke hatte nur das Nachsehen. Das zweite Tor der Sprockhöveler stand dem ersten Treffer eine Viertelstunde später in nichts nach. Wieder war es ein Schuss aus der zweiten Reihe, der seinen Weg in den Giebel des Essener Tores fand. Diesmal war es Tim Dudda, der das Traumtor erzielte.

Kurz vor der Halbzeitpause verkürzte Essen noch auf 2:1. „Nach einem langen Einwurf hatten wir zwei Mal die Chance den Ball zu klären, aber das haben wir nicht geschafft“, sagte TSG-Coach Robert Wasilewski.

Erst kurz vor Schluss verkürzt Rot-Weiß Essen noch auf 4:2

Ähnlich stark, aber mit noch mehr Offensivszenen präsentierte sich Sprockhövel dann nach dem Seitenwechsel. Außenspieler Christopher Antwi-Adjej traf nur sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff zum 3:1. Und es sollte noch besser kommen. Vincenzo Porello zirkelte einen Freistoß an die Latte, und der Ball sprang dem eingewechselten Ferhat Ülker genau auf den Kopf – 4:1.

Erst wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff trafen die Gäste dann aber auch noch einmal. „Das war eine sehr gute Leistung“, sagte Robert Wasilewski zufrieden. „Wichtig für uns ist, dass wir in keinem der Testspiele einen Leistungseinbruch hinnehmen mussten. Wir waren in allen Spielen konstant gut. Das macht Mut für die Rückrunde.“