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Training meist in der Halle

10.02.2012 | 14:59 Uhr
Training meist in der Halle
Foto: Sascha Schuermann/dapd

Ennepe-Ruhr.In gut einem Monat nimmt die Fußball-Bezirksliga wieder ihren Betrieb auf. Das Nachholspiel zwischen dem VfB Schwelm und TuS Esborn am 11. März, einem Sonntag, am Brunnen ist planmäßig das erste Ligaspiel im neuen Jahr. Der erste komplette Spieltag ist für den 18. März terminiert, wenn TuS Ennepetal II den TuS Hattingen empfängt, FSV Gevelsberg den VfB Schwelm zum Derby im Stefansbachtal erwartet und der SC Obersprockhövel auf TuS Wengern trifft.

Die Winterpause nutzen die Mannschaften wie jedes Jahr, um sich physisch auf den Rest der Meisterschaft vorzubereiten. Wurde diese Vorbereitung in den letzten beiden Jahren durch Schneemassen massiv gestört, so ist es in diesem Winter die ebenso späte wie heftige Kälte, die den Freiluftsportlern zu schaffen macht.

„Das ist nicht so toll mit den niedrigen Temperaturen, denn es ist nicht gut, die kalte Lufte einzuatmen“, stellt Frank Frielingsdorf, der Trainer des TuS Ennepetal II fest, „wir weichen in den vereinseigenen Fitness-Raum und ein Fitness-Center aus, wo wir eine Spinning-Einheit absolvieren.“ Während die TuSler das Fahrrad besteigen, um Ausdauer zu trainieren, gehen die Spieler des FSV Gevelsberg trotz eisiger Temperaturen auf ihren Kunstrasenplatz. „Da lässt es sich gut trainieren, auch wenn es knackig kalt ist“, sagt Trainer oliver Gottwald, der allerdings auch in wohl temperierten Räumen Kraft tanken lässt: „Ab und zu gehen wir auch in die Muckibude.“ Bereits seit dem 29. Januar sind die Gevelsberger wieder aktiv.

VfB tingelt überKunstrasenplätze

Unters Dach muss die Mannschaft von Marc Dülm, dem Trainer des VfB Schwelm. „Wir gehen in die Turnhalle für Kräftigungsübungen, suchen die Soccerhalle auf und trainieren auf dem holprigen Aschenplatz Rote Berge“, so Dülm, der den hart gefrorenen Platz nur mit gemischten Gefühlen nutzt. „Ansonsten tingeln wir zu Freundschaftsspielen bei Vereinen, die über einen Kunstrasen verfügen, wie VfL Gennebreck, Fichte Hagen und TuS Ennepetal“, erklärt der Trainer.

Wenn es denn nach drei Monaten Pause wieder los geht, wollen beispielsweise Ennepetal II und Obersprockhövel ihre guten Platzierungen auf Rang zwei und drei verteidigen. Gevelsberg will über den siebten Platz hinaus kommen.

Alarmstufe hellrot gilt für die Schwelmer. Der Vizemeister der Vorsaison ist ziemlich mies gestartet, hat inzwischen den Trainer gewechselt und auch im Kader hat sich einiges getan. Das Ziel: Raus aus der Abstiegszone, wieder nach oben orientieren.

Ebenfalls gegen den drohenden Abstieg arbeiten Herdecke, Berchum-Garenfeld und Neuling Esborn. Wengern rangiert derzeit auf dem fünften Platz. Hoher Titelfavorit aber ist Tabellenführer CSV SF Bochum-Linden. Dies umso mehr, als dem Klub von Trainer Frank Benatelli kurz vor Ende der Wechselfrist am 31. Januar mit dem Ex-Gevelsberger Guido Amade und Valery Senge, der vom NRW-Ligisten Westfalia Herne zurück kehrt, noch zwei spektakuläre Transfers gelungen sind.

Heinz-G. Lützenberger/Ulrich Mittag

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