Trainer Rahim erbost über die Abwehr-Arbeit von Schwelm

ERbost über die Abwehrleistung in Hanau:  Schwelms Trainer Omar Rahim
ERbost über die Abwehrleistung in Hanau: Schwelms Trainer Omar Rahim
Foto: Michael Scheuermann

Hanau/Schwelm.. White Wings Hanau –
EN Baskets Schwelm 95:80 (50:46)

Die Viertel: 23:23, 27:23, 25:16, 20:18.
EN Baskets Schwelm: Jody Johnson (14/2), Max Kramer (2), Perl (10/1), Dücker (18/3), Padberg (8), Schröter (10/1), Erdhütter, Massing (2), Christopher Johnson (16/1), Krieger (n.e.), Winterberg (n.e.), MIke Kramer (n.e.).

Das Gastspiel für die EN Baskets Schwelm am Samstagabend bei den White Wings Hanau hat sich als unlösbare Aufgabe erwiesen. Denn die Hessen unterstrichen in eigener Halle, dass sie sich mittlerweile zu den Favoriten in der 2. Basketball-Bundesliga, Pro B Süd, gemausert haben. Ein heißer Favorit auf den Aufstieg in die Pro A. Unangefochten war schließlich der 95:80 (23:23, 27:23, 25:16, 20:18)-Sieg der Gastgeber

Bereits im Vorfeld war klar, dass die Mannschaft des Hinspiels – als Schwelm noch mit 76:62 die Oberhand behalten hatte – mit der Form der aktuellen Formation nicht zu vergleichen ist. Der Trainerwechsel zu Steven Clauss brachte Hanau wieder in die Spur zum anvisierten Ziel, um den Aufstieg mitzumischen.

Nur anfangs zeigten sich die Kreisstädter ebenbürtig. Mehr noch. Einem 2:5-Rückstand folgte innerhalb weniger Minuten ein Run, der zur Schwelmer 17:11-Führung führte. Hoffnung keimte auf. Doch auch ebenso schnell verpuffte die Hoffnung, in Hanau etwas reißen zu können – wenngleich Schwelm bis zum Seitenwechsel noch relativ gut mithalten konnte. Vor allem den Aufbauspieler in den Reihen der „Weißen Flügel“, Cardell McFarland, bekamen die Gäste-Spieler nie in den Griff. Überdies zeigten die Schwelmer eine Leistung in der Defensive, die Trainer Omar Rahim erboste. „Das war eine Katastrophe, was wir dort gespielt haben. Diese Leistung hat mich angewidert“, so Rahim. Vor allem machte ihn wütend, dass seine Schützlinge es einfach nicht geschafft hatten, selbstverständliche Automatismen in der Abwehrarbeit umzusetzen. Keine Frage, dass diese Baustelle einen Hauptaugenmerk in der anstehenden Arbeit im Training sein wird. „Das kann so nicht weiter gehen“, so Omar Rahim nach der Begegnung. „Bis zum nächste Spiel in Lich wird sich etwas verbessern.“

Zu allem Überfluss schlichen sich noch unnötige Patzer im Angriffsspiel der Schwelmer ein. Die Hausherren aus Hanau nahmen die Geschenke dankbar an – warfen und trafen nahezu ungehindert.