Torwart-Routine kann den Ausschlag geben
09.03.2010 | 17:34 Uhr 2010-03-09T17:34:00+0100G e v e l s b e r g . Nur noch wenige Tage bis zum Hit der Handball-Verbandsliga. Im Spitzenspiel am Samstag (19.15 Uhr, Halle West) treffen mit der HSG Gevelsberg-Silschede und VfL Eintracht Hagen nicht nur der Zweite auf den Ersten, . . .
. . . sondern auch Teams mit exzellenten Torhütern und starken Abwehrreihen aufeinander. Der Keeper der Liga, der Mann der Gevelsberger Gegenwart, ist Andreas Hoppe. „Ente”, wie der 41-Jährige von seinen Mannschafts-Kameraden gerufen wird, strahlt Routine und Souveränität aus. Er greift sicher zu, bringt viele gegnerische Angreifer schier zur Verzweifelung und leitet überdies hochgefährliche Tempogegenstöße mit ungeahnter Präzision ein. Dabei ist es nicht unbedingt eine „One-Man-Show”, die es zwischen den Gevelsberger Pfosten zu bewundern gibt. Denn Felix Förster ist der kommende Mann im HSG-Tor, er hat bereits oft seine Klasse unter Beweis stellen können. Überdies befindet sich Gevelsbergs Trainer Philipp Kersthold in der komfortabelen Situation, dass dahinter mit Till Pasch ein junges, hoffnungsvolles Talent sowie die Routiniers Benjamin Lorch und Moritz Vogel als nahezu gleichwertiger Ersatz einspringen können. Doch auch der Hagener Keeper ist eine Klasse für sich. Erst im Laufe der Saison gekommen, strahlt der Oberligaerfahrene Clemens Dundalek große Ruhe aus, ist schnell auf den Beinen, weiß die gegnerischen Würfe erst zu lesen und dann zu entschärfen. Ferner stehen VfL-Spielertrainer Sascha Simec der erfahrene Reiner Friedrichs sowie Pascal Hoinka zur Verfügung.
Bei dem Kopf-an-Kopf-Rennen auf dieser Position hat Gevelsberg leichte Vorteile durch Hoppes Routine – zumal diese den Ausschlag geben kann, wenn der Hit vor etwa 1000 Fans in Szene geht.
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