Torwart-„Oldie“ Andreas Deus (42) hilft aus
19.10.2010 | 16:57 Uhr 2010-10-19T16:57:00+0200
Schwelm.Beim VfB Schwelm sind wichtige Personalentscheidungen gefallen. Die wichtigste: Martin Klafflsberger ist ab sofort nicht mehr im Kader der Mannschaft von Trainer Wolfgang Bergemann. Für ihn wurde Andreas Deus verpflichtet, der aus Wülfrath und Ronsdorf Ober- und Verbandsligaerfahrung mitbringt. In beiden Vereinen hat er bereits unter Bergemann gespielt.
Der Trainer ist überzeugt, dass der aus der Jugend von Bayer Leverkusen stammende 42-Jährige ein adäquater Nachfolger für Klafflsberger sein wird. „Alter spielt beim Torwart keine Rolle, was zählt sind Erfahrung und ein gutes Auge“, sagt er.
Zuletzt hat Deus allerdings vor drei Jahren beim 1. FC Wülfrath gespielt. Gegen den heute von Bergemann-Schwiegersohn und -Vorgänger Markus Dönninghaus trainierten Cronenberger SC. Dönninghaus hatte den Keeper seinerzeit vom VfB Solingen an den Brunnen geholt. Ironie der Geschichte: Beim 1. FC Wülfrath war ausgerechnet der jetzt geschasste Klafflsberger hinter Deus zweiter Torwart.
Während Wolfgang Bergemann auf eine längere Zusammenarbeit hofft, spricht Andreas Deus zunächst nur davon, dass er am Sonntag in der Partie bei TuS Hattingen „aushelfen“ will. „Ich denke da von Spiel zu Spiel“, sagt der bei den Rheinischen Kalkwerken tätige Betriebsschlosser und sagt auch, warum: „Beruflich wird es schwierig, immer spielen zu können.“
Die Trennung von Martin Klafflsberger, der in Schwelm seine zweite Saison spielte, erfolgte, so Trainer Bergemann, „aus disziplinarischen Gründen“. Schon bei seinen zahlreichen früheren Vereinen, unter anderen TSV Ronsdorf, Schwarz-Weiß Wuppertal und ASV Wuppertal (wo er sogar schon vor Saisonbeginn „aussortiert“ wurde), hatte der 26-jährige Schlussmann den Kampf gegen seine Disziplinlosigkeit verloren.
„Die Trennung tut uns sehr leid, Martin ist ein hervorragender Torwart und hat tolle Leistungen gezeigt, aber es war nicht anders möglich“, stellt Wolfgang Bergemann fest, der jedoch auf Einzelheiten nicht eingehen will. Klafflsberger zeigte durchaus Verständnis für die Maßnahme des Vereins: „Ich bin am letzten Sonntag krank gewesen, habe aber den Trainer nicht informiert. Insofern habe ich die Mannschaft im Stich gelassen.“ Er will ich nach Auflösung seines Amateurvertrages einen neuen Verein suchen, um weiter Fußball spielen zu können.
Tief bedauert hat Bergemann den überraschenden Rückzug von Andreas Keßel (wir berichteten). „Ein Jahr lang haben wir uns auf Alex’ Rückkehr gefreut,“ so Bergemann, „er wollte einen Diavortrag über seinen Aufenthalt in Sambia halten, ich habe ihn auch schon in einem Freundschaftsspiel getestet. Dann kam wie aus heiterem Himmel die Absage wegen seines Studiums.“
Alexander Keßel belegt gleich zwei Studiengänge - Medienwissenschaften und Sozialpädagogik - und ist damit verständlicherweise zeitlich voll ausgelastet.
13:41
Ich wüsste nicht das ich auf den Oktoberfest war und mir da den Kopf zugeschüttet habe!!!
Also beides stimmt nicht!!!
Vielleicht sollte man sich erstmal die richtigen Informationen holen bevor man hier was schreibt!
06:40
viertniedrigste Klasse ist richtig!Ich lasse meine Sportkammeraden, selbst im Betriebssport nicht hängen!Tschüss Martin
19:52
vierthöchste Klasse!!! ???
ob sich wohl doch eher der Manuel7 denKopp einfach mal zugeschüttet hat.....-wäre passender.
19:38
Da wird der Torwart rausgeschmissen, nur weil er für ein paar Tage auf dem Oktoberfest war und sich den Kopp einfach mal zugeschüttet hat. Das ist doch kein Grund. Das ist immer noch die nur vierthöchste Klasse!!! Und somit ein Hobby!!!
07:11
Wie man hier wieder sehen kann, setzt der VfB weiter auf die (Schwelmer) Jugend. :-)
Macht weiter so!!!
Vielleicht Aufstieg und was passiert dann????
Weiter nur Wuppertaler????
Oder wenn Wolfgang Bergemann mal auf hören sollte nur Schulden und keine Mannschaft mehr????
Man darf gespannt sein . . .