TGV verspielt Vorsprung von zehn Treffern

Ennepe-Ruhr..  Mit dem 32:30-Sieg des TS Selbecke muss Spitzenreiter TV Hasperbach die Meisterfeier verschieben – bei drei Spielen und fünf Punkte Vorsprung vor TG Voerde, die zwei Zähler gegen die HSG-Reserve liegen ließ. Die HSG Herdecke-Ende behielt gegen die Gevelsberger HSG-Dritte mit 29:28 (14:14) im Spiel „Not gegen Elend“ (so Gastgeber-Trainer Ralf Cordelsen) die Oberhand.


TG Voerde –
Gevelsb.-Silschede II 35:35 (20:13)

TG Voerde: Piepenstock, Krüner – Doessler (6), Golke (2), Fabian Riebeling (1), Dennis Riebeling (6/1), Kersthold (1), Bonfigt (4), Brinck (6), Isler (2), Stratmann (2), Apitius (5/1), Krähling.
HSG Gevelsberg-Silschede III: Soppa, Bleck – Cramer (11), Benner (8), Schott (6), Gießmann (4), Stiefermann (3), Chaudoire (2), van de Hoeve (1), Kruse, Viehweg, Bunse.

Im furiosen Spiel trotzte die HSG den Gastgebern trotz frühen Rückstands einen Punkt ab. Die Voerder begannen dominant, während die Gäste Chance um Chance ausließen. So führte die Mannschaft von Trainer Philipp Kersthold Mitte des ersten Durchgangs mit satten zehn Toren. Bis zum Seitenwechsel verkürzten die Gevelsberger, um im zweiten Spielabschnitt die Aufholjagd fortzusetzen. Danke einer starken Offensivleistung in einer temporeichen Begegnung verkürzten sie bis auf ein Tor. Die Voerder hatten ihrerseits eine Antwort darauf, setzten sich wieder auf fünf Treffer ab. Die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste hielten bis zuletzt den Kontakt und kamen durch Yannick Benner drei Sekunden vor dem Abpfiff noch zum leistungsgerechten Remis, das sie wie einen Sieg bejubelten.

DJK GW Emst III –
HC Ennepetal 30:30 (13:12)

HC Ennepetal: Schöler – Kriegsmann, Janschulte, Sieper, Vogel, Krupinski, S. Berndt, Wienands, Gazalka, T. Berndt

In einer zerfahrenen Partie trennten sich beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten Unentschieden. „Das Spiel hatte am Ende keinen Sieger verdient“, so HCE-Spielertrainer Fabian Vogel. Seine Mannschaft fand erst nach einer Viertelstunde besser ins Spiel. Nach der Pause gab es Zeitstrafen und nur wenig Spielfluss in beiden Angriffsreihen. Mit dem letzten Angriff gelang Johann Sieper noch der Treffer zum Endstand. „Man hat gemerkt, dass es für beide Mannschaften nicht mehr um alles geht“, spielt Vogel auf die Tabellenkonstellation an.

CVJM Gevelsberg –
TuS Volmetal III 26:18 (13:5)

CVJM Gevelsberg: Gronwald – Ellinghaus (8/5), Dörge (5), Laake (3), Rentrop (3), Schäufele (3), Lorkowski (2), Heidenreich (1), Quabeck (1), Hoppe.

In eigener Halle setzten sich die Gevelsberger problemlos gegen schwache Volmetaler durch. Dabei kam zu keinem Zeitpunkt die Frage auf, wer das Parkett am Ende als Sieger verlässt. Nach dem ersten Tor des Spiels durch Volmetal waren die Gastgeber sechsmal in Serie erfolgreich und sorgten so früh für klare Verhältnisse. Mit einer stabilen Deckung zogen sie den offensiv zu harmlosen Gästen den Zahn. „Das war insgesamt eine klare Sache“, analysierte der CVJM-Geschäftsführer Jürgen Sproedt.