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Handball-Kreisliga

TG Voerde legt den Schalter um

21.01.2015 | 06:00 Uhr
TG Voerde legt den Schalter um
Dennis RiebelingFoto: Sebastian Lahmer

Ennepe-Ruhr. Der Zweikampf an der Tabellenspitze der Handball-Kreisliga geht weiter. TG Voerde und TV Hasperbach gewannen ihre Spiele.
TG Voerde – TuRa Halden-Herbeck II 39:25 (19:10). Voerde begann die Partie sehr verschlafen. Das war vielleicht der Tatsache geschuldet, dass auf Grund von Verletzungen eine in der Aufstellung noch nie zusammen spielende Truppe auf der Platte stand. Bis zur 12. Minute lief der Tabellenführer permanent einem Rückstand hinterher, hatte im Angriff einige Chancen liegen gelassen und den Gästen einfache Tore ermöglicht, da die Abstimmung in der Abwehr nicht passte.

Als in der 14. Minute trotzdem ein Zwei-Tore-Vorsprung (9:7) erspielt war und die Gäste in Unterzahl gerieten, dachte jeder Voerde sei nun aufgewacht, aber die Überzahl ging mit 0:2 verloren. Dies spielte aber den Gästen nicht in die Karten, sondern diente als Initialzündung für den Gastgeber. Voerde besann sich auf seinen Stärke sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Und auch durch die Einwechslung von Dennis Riebeling, der eigentlich geschont werden sollte, verbesserte sich das Voerder Spiel nun zusehends.

Nach der Pause ruhte Voerde sich nicht auf dem Vorsprung aus, sondern agierte weiterhin hellwach und nutzte die sich bietenden Chancen eiskalt. Im Tor stand ein sehr gut aufgelegter Corvin Piepenstock, der zwölf Paraden zeigte und seinen Vorderleuten damit den Rücken stärkte.

Trainer Philipp Kersthold zeigte sich ausgesprochen zufrieden: „Schön, dass die Spieler auch ohne Auszeit von mir den Schalter umgelegt haben und letztlich auch noch etwas für das Torverhältnis getan haben.“


DJK GW Emst II – CVJM Gevelsberg 29:22 (13:9). Die Niederlage war ebenso klar wie verdient. Nach gutem Start – der CVJM erzielte die ersten drei Treffer des Spiels – gelang den Hausherren schnell der Ausgleich. Bis zum 9:8 begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Dann vergaben die Gäste einige Chancen, was die Hausherren zur deutlichen Pausenführung nutzten.

Nach dem Seitenwechsel gelang den Emstern ein 6:1-Lauf – die Vorentscheidung. Die schwache Chancenverwertung setzte sich bei den Gästen fort, auch die Deckung stand nicht mehr so sicher wie noch in großen Teilen des ersten Durchgangs.

„Emst hat heute den klar besseren Angriff gehabt und daher auch absolut verdient gewonnen“, lautete das Urteil von CVJM-Geschäftsführer Jürgen Sproedt.


TuS Volmetal III - HSG Gevelsberg-Silschede II 22:25 (13:14). Nach der Pleite gegen Selbecke ist die HSG-Reserve mit dem ersten Sieg im neuen Jahr zurück in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer Christian Emmel zeigte eine mannschaftlich geschlossen starke Leistung und ließ sich auch von Rückschlägen nicht aus der Fassung bringen. So musste Sascha Hartmann im ersten Spielabschnitt mit einem Cut die Halle verlassen. Die verbliebenen Spieler kompensierten den Ausfall mit großem Einsatz und erspielten sich eine knappe Führung zur Pause. Über nahezu die gesamte Spielzeit lagen die Gäste knapp in Führung, ohne sich jedoch entscheidend abzusetzen. Mit einer hervorragenden Deckungsleistung legten sie letztlich nach der Pause den Grundstein zum Sieg. Lediglich neun Tore erlaubten sie den Volmetalern in den zweiten 30 Minuten.

„Ich bin stolz auf die Mannschaft“, lobte Emmel den engagierten Auftritt seines Teams. „Sie ist geschlossen aufgetreten und hat ein sehr gutes Spiel gemacht.“.


TS Selbecke – HC Ennepetal 34:31 (21:15). Ohne die Berndt-Zwillinge, Markus Brandt und Richard Blanke ging es für die Ennepetaler deutlich ersatzgeschwächt in dieses richtungsweisende Spiel. Zu Beginn fiel das Fehlen dieser Leistungsträger nur in der Defensive auf. Vorne gelangen immer wieder Tore. Kevin Janschulte lieferte eine brillante Leistung im HCE-Angriff ab. Zudem zeigte sich Markus Krupinski als einziger HCE-Spieler an beiden Enden des Spielfeldes als sichere Bank. So nahm er den Rückraumschützen der Selbecker, Dirk Cipa, beinahe komplett aus dem Spiel.

Trotz des relativ deutlichen Pausenrückstandes zeigten sich die Ennepetaler in der zweiten Hälfte angriffslustig und verkürzten auf drei Tore. In der Deckung nach Umstellung sicherer mit einem grandiosen Schöler dahinter, spielte der HCE endlich auf Augenhöhe. Vorne war es erneut Janschulte der seine Farben immer näher heranbrachte. Aber der Aufwand, der betrieben werden musste, war immens hoch, und so musste der HCE am Ende seinem eigenen Einsatz Tribut zollen. Trainer Fabian Vogel: „Wir haben die erste Halbzeit verpennt, im zweiten Durchgang haben wir gezeigt, dass wir auch mit den Top-Teams der Liga mithalten können.“

TV Hasperbach – HSG Gevelsberg-Silschede III 27:25 (12:12). Die Gevelsberger machten dem Aufstiegsaspiranten mehr zu schaffen, als dem lieb war. Am Ende aber reichte es zum knappen Sieg.

Daniel Weller

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2015-01-21 06:00
Ennepetal Gevelsberg Schwelm