Spaziergang zum Gevelsberger Sieg
06.02.2012 | 16:02 Uhr 2012-02-06T16:02:00+0100
Gevelsberg.Mit einem Spaziergang sicherte sich die HSG Gevelsberg-Silschede zwei weitere Punkte in der Handball-Verbandsliga. Beim 31:22 (17:10)-Sieg gegen TuS Bommern waren früh die Weichen auf Sieg gestellt. Die Gastgeber hielten sich sogar noch zurück. Sonst wäre es für die Gäste aus Witten zu einem derben Debakel gekommen.
Der einzige Gleichstand resultierte aus der dritten Minute. Nachdem Dominic Luciano zur Führung getroffen hatte, wusste Daniel Lieber noch auszugleichen. Das war’s an Gegenwehr. Tor um Tor bauten die Gastgeber die Führung aus. Vorteil Gevelsberg: Die einzelnen Spieler waren nicht auszurechnen. Über (fast) alle Akteure verteilte sich die anfängliche Torausbeute.
Die erste Aufstellung mit einem außerordentlich gut aufgelegten Keeper Patrick Huhn sowie Carlo Entrich, Christian Pottkämper, Fabian Kling, Tobias Fleischhauer, Dominic und Marco Luciano ließ nichts anbrennen. Nach Belieben bestimmte Gevelsberg das Geschehen, zeigte sich in der Abwehr stabil und in den Angriffs-Kombinationen sehenswert sicher. Die Anspiele klappten blind, die Löcher in der Bommeraner Abwehr waren schnell gerissen, Gegenwehr fand kaum statt.
Erst als Trainer Hans-Peter Müller kräftig durchwechselte, kam das Gevelsberger Spiel etwas ins Stocken. Nicht mehr hundertprozentig stimmten die Laufwege, einige Pässe kamen nicht mehr an. „Halb so wild“, zeigte sich Müller gnädig. Schließlich nutzte er den Aufbaugegner aus Witten, um allen Akteuren mehr Spielanteile geben konnte.
So auch Kevin Kliche, der seine Premiere im Gevelsberger Gewand feierte. In der 22. Minute lief er erstmals auf, als er für Dominic Luciano kam. Eine solide Leistung, allerdings ohne Torerfolg, legte der Kreisläufer hin. Gute Ansätze waren zu erkennen. Aber auch war zu sehen, dass er noch Potenzial, insbesondere im Zusammenspiel mit seinen neuen Mannschafts-Kameraden, hat. „Völlig normal und völlig in Ordnung“, so Müller. Er bedauerte nur, dass Kliche nicht ins Schwarze traf. Immerhin gab er den einen oder anderen gezielten pass für erfolgreiche Tempogegenstöße. Zudem empfahl er sich als Alternative in der Abwehr.
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