Silschede verschafft sich etwas Luft

Ennepe-Ruhr..  In der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2, sind die Chancen zum Klassenerhalt für den TuS Haßlinghausen gestern Abend weiter geschwunden. Der TuS verlor gegen Schwelm, während die Konkurrenz aus Silschede siegte. Am Donnerstag kann die ebenfalls abstiegsbedrohte TSG-Reserve im Spiel gegen Hiddinghausen noch Punkte gut machen.


FC Silschede –
TuS Ennepetal II 1:0 (0:0)

FC Silschede: Jungermann – Heiermann, Olyschläger, Glaser (87. Richter), Popp, Heintze (74. Flüs), Ostholt, Dschurinski (24. Sortino), Schuster, Grzyb, Schlieper.
TuS Ennepetal II: Rose – Komitsch (74. Schulte), Yavsan, Donato, Born, Drevermann, Mehmedovic, Bende (65. Kriz), Imeri, Klein, Fischer.
Tore: 1:0 (49.) Grzyb.

FC-Trainer Karl-Heinz Kiewitt wechselte bei der Spielanalyse kurzzeitig die Sportart, so sehr freuten ihn die drei Punkte: „Der Sieg heute war ein „Breakball“, damit haben wir uns wieder ins Spiel gebracht. Jetzt könnte uns schon ein weiterer Sieg zum „Matchball“ – dem Klassenerhalt – reichen, aber es liegt natürlich an uns diesen auch zu verwandeln.“ TuS-Trainer Frank Frielingsdorf gönnte seinem Kumpel „Kalla“ zwar die Punkte, aber die Niederlage wurmte ihn trotzdem: „Wir haben viele Verletzte, aber das soll und darf keine Entschuldigung sein. Es ärgert mich zur Zeit sehr, dass wir uns nicht mehr in der spielstarken Form präsentieren, die uns auf Platz fünf gebracht hat.“


TuS Haßlinghausen –
VfB Schwelm 0:2 (0:1)

TuS Haßlinghausen: Schulz – Nötzel (51. Franz), Schubert (77. Körner), Levering, Lobeck, Willeke, Halder, Dittmann, Daskiewicz (77. Jeschke), Stähler, Celik.
VfB Schwelm: Braun – Hong-Gonzales (81. Ritter), reinhoff, Mehreteab (62. Chaoui), Söylemez, Owenier, Tsimatsidis, Wende, Temel, Zarnekow (81. D’Aquino), Hellmeister.
Tore: 0:1 (43.) Hong-Gonzales, 0:2 (77.) Reinhoff.

Gegen den VfB Schwelm hatte sich TuS-Trainer Ulli Alexius keine Punkte ausgerechnet, nach dem Spiel verlauf war er dennoch ein wenig enttäuscht: „Wir haben Schwelm selbst nach dem 0:2 noch gut unter Druck gesetzt, aber wir kriegen den Ball nicht rein. Es bleibt dabei: Wir haben die Seuche am Bein. Jetzt benötigen wir für den Klassenerhalt zwei Siege, das Zeug dazu haben wir.“ VfB-Coach Bastian Zarnekow sah die Partie ähnlich: „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt und es lediglich versäumt die Tore zu schießen. Nach dem Wechsel hatten wir dann mit der tief stehenden Sonne sehr zu kämpfen. Das spielte den Gastgebern in die Karten, die auch sehr stark gekontert haben. Wir dürfen uns über ein oder sogar zwei Gegentore nicht beschweren, ziehen uns aber letztendlich gut aus der Affäre.“

BW Voerde –
FC Herdecke-Ende 2:0 (1:0)

BW Voerde: Hakenberg - Malanovic, Litschel, Peiniger, Bakis, Schipnik, Akbaba (65. Mais), Pflüger, Zawadzki, Tanberg (80. Barreto), Huwald.
Tore: 1:0 (44.) Malanovic, 2:0 (75. ST) Huwald.

Sascha Schröder vertrat bei der gestrigen Partie den beruflich verhinderten Voerder Cheftrainer Lars Möske. Der Vertreter sah ein zerfahrenes Spiel mit einem verdienten Sieger: „Der FC hat von der ersten Minute an versucht uns am Tore schießen zu hindern. Wir konnte selten richtigen Spielfluss entwickeln, so dass sich ein regelrechtes Kampfspiel entwickelte. Der Treffer kurz vor der Pause von Adnan Malanovic war sehr, sehr wichtig. Erst danach lief es für uns deutlich besser und wir bekamen das Spiel in den Griff.“


RW Rüggeberg –
SV Ararat Gevelsberg 1:1 (0:1)

RW Rüggeberg: Seißer – Niewel, Rohde (58. Tholen), Otto, Mura, Traub, Kiewitt, Höfinghoff, Bruns (90. Cudok), Wiese, Völlmecke.
SV Ararat Gevelsberg: M. Sengül – F. Celik, H. Sengül, Bingöl, Yalcin, M . Sengül, Celik, Sari, Narin, Söylemez, M. Celik, Kilic (65. Pektas).
Tore: 0:1 (5.) Bingöl; 1:1 (52.) Otto.

RWR-Vorsitzender Tobias Kempf berichtete von der Partie: „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber die frühe Führung von Ararat hat uns den Wind aus den Segeln genommen. Unsere Chancenverwertung hatte zudem etwas von Slapstick heute, ich denke deshalb war nicht mehr drin. Wichtig ist jetzt, dass Jannik Rohde nicht schlimmer verletzt ist.“


SC Obersprockhövel II –
SpVg Linderhausen 4:2 (0:0)

SC Obersprockhövel: Bruns – Klatt, Liesen (52. Hustert), Möller (60. Voß), Calenberg, Hofmann, Schenkel, Voshage, Zebrowski, Reichelt, Eißing.
SpVg Linderhausen: Marschner – Römer, Franke, Dalchow, Awaga, Wellen, Heckmann, Graefe, Schöneborn, Hinzmann, Nguyen, Schulte.
Tore: 1:0 (48.) Calenberg, 1:1 (70.) Römer, 2:1 (77.) Schenkel, 3:1 (80.) Calenberg, 4:1 (89.) Voß, 4:2 (90.) Franke.

SpVg-Trainer Torsten Schulze-Eyßing zog bereits zum zweiten Mal den kürzeren in dieser Saison gegen seinen Ex-Club SC Obersprockhövel: „Meine Gefühle für den SCO halten sich in Grenzen. Umso mehr wurmt mich diese Niederlage, zumal ein Unentschieden für uns durchaus verdient gewesen wäre. Mit der unberechtigten Roten Karte gegen Trung Nguyen und dem Elfmeter hat der Schiedsrichter allerdings eine Menge zum Sieg der Obersprockhövler beigetragen.“


TuS Esborn –
Cemspor Hagen 2:6 (0:1)

Tore: 0:1 (13.) Isik; 0:2 (46.) Yavuz; 0:3 (47.) Güclü; 0:4 (57.) Yavuz; 0:5 (64.) Yildiz; 1:5 (68.) Ziane; 2:5 (77.) Sallami; 2:6 (83.) Yildiz.

SuS Volmarstein –
SC Berchum-Garenfeld II 0:0 (0:0)