Silschede braucht Gefühl, ein Spiel zu gewinnen

FCS-Trainer „Kalla“ Kiewitt.
FCS-Trainer „Kalla“ Kiewitt.
Foto: Michael Scheuermann

Gevelsberg..  Der Titelkampf und auch der Abstiegsgipfel waren am vergangenen Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes Nullnummern. Voerde und Schwelm sowie die Kellerkinder Silschede und Haßlinghausen trennten sich jeweils 0:0. Silschedes Trainer Karl-Heinz „Kalla“ Kiewitt hofft, dass sich die Torflaute zumindest bei seiner Mannschaft legt. Aufgrund der Personalsituation beim FC wird dies allerdings schwer.

In Defensive verbessert

„Ein Dreier gegen Haßlinghausen war eigentlich Pflicht, aber die Konstellation gab dies leider nicht her“, spricht Kiewitt über das Duell gegen den direkten Konkurrenten aus der Vorwoche. Seine Elf verbesserte sich im Gegensatz zum ersten Spiel in 2015 (ein 0:5 gegen den VfB Schwelm) zwar in der Defensive, aber Vorne fehlt dem FC eindeutig noch die Durchschlagskraft. Mit gerade einmal 25 Toren stellt Silschede bislang den zweitschlechtesten Angriff der Liga. Nur der TuS Haßlinghausen traf seltener (23 Tore), gewann dafür allerdings schon drei Partien. Die Gevelsberger konnten bislang nur einen Sieg verbuchen.

Genau darin sieht Kiewitt das Problem. „Das Gefühl ein Spiel, auch gewinnen zu können muss sich wieder einstellen“, erklärt der erfahrene Trainer. Er wünscht seiner Mannschaft ein Erfolgserlebnis, das ihnen Mut gibt, auch die knappen Spiele – wie eben das gegen Haßlinghausen – mit etwas Glück zu gewinnen.Ob dies bereits gegen SuS Volmarstein klappt kann der FC-Coach nicht versprechen. Auf einen knappen 2:1-Erfolg hat er dennoch getippt, obwohl mit Christopher Schuster der beste Stürmer noch bis zum sechsten April gesperrt ist. „Die nächsten Wochen bleiben schwer, aber wir wollen von Spiel zu Spiel und Pünktchen zu Pünktchen denken, dann werden wir langsam unten raus krabbeln“, verspricht Kiewitt.

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