SCO patzt beim Schlusslicht

Sprockhövel.. SC Husen Kurl –
SC Obersprockhövel 3:0 (1:0)

SCO: Szcesny – Schwoche, Busch (68. Duic), Jonuzi, Gummersbach (46. Rosenbach), Sieweke, Eshetu-Hassen, F. Voshage (46. Wirt), Najdanovic, Joppe, Henning.

Tore: 1:0 (43./FE), 2:0 (58.), 3:0 (86.).

Nach fünf Spielen ohne Niederlage hat es den SC Obersprockhövel im Spiel gegen Schlusslicht SC Husen-Kurl erwischt. Wie schon in der Hinrunde verlor die Schlagbaum-Elf. Diesmal sogar mit 0:3. „Es ist schon bitter, dass Husen-Kurl von neun Punkten sechs gegen uns geholt hat“, ärgerte sich Trainer Sascha Höhle.

Zweimal erst hat der Tabellenletzte gewonnen, beide Male gegen die Obersprockhöveler. Die wirkten am Ostermontag etwas von der Rolle, so wie auch schon am vergangenen Spieltag gegen SW Wattenscheid. „Wir müssen jetzt wieder zurückfinden“, fordert Höhle.

Dabei hatte der SCO in der ersten Halbzeit auch einige gute Chancen. Brian Sieweke scheiterte nach elf Minuten allerdings an Husen-Kurls Torwart Carsten Strauß, und Nermin Jonuzi vergab in der 36. Spielminute eine weitere Chance nach einem ordentlichen Spielzug.

Der SC Husen-Kurl hatte insgesamt aber besser ins Spiel gefunden und wurde stärker, die Chancen auf der Seite des Gastgebers nahmen zu. In der 43. Minute bekamen die Dortmunder dann einen Strafstoß zugesprochen, den sie auch verwandelten. Das Gegentor traf den SCO zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt, und auch nach dem Seitenwechsel sollte es für die Elf von Sascha Höhle und Jörg Niedergethmann nicht so richtig klappen.

Denn der SC Husen-Kurl präsentierte sich keineswegs wie ein abgeschlagener Abstiesgskandidat. „Die haben hinten mit fünf Mann sehr defensiv gestanden und die Bälle rausgehauen“, beschrieb Höhle die Taktik des Gegners. Im Angriff ist Tim Heptner ein dynamischer Stürmer, der gefährlich werden kann und das dem SCO auch zweimal zeigte, als er die Tore Nummer zwei und drei erzielte.

Der SCO wusste dagegen nicht so recht, wie er durch die gegnerische Abwehr kommen soll. „Wir hatten viel Ballbesitz, haben aber kein Mittel dazu gefunden. Insgesamt war auch zu wenig Bewegung im Spiel“, kritisierte Höhle, der nun in der Woche die Lage analysieren und in der kommenden Woche gegen den Abstiegskonkurrenten SV Höntrop punkten möchte.