Fußball-Bezirksliga
Schwelmer Trainerwechsel im Sommer: Dönninghaus geht, Bergemann kommt
19.03.2010 | 16:30 Uhr 2010-03-19T16:30:00+0100
S c h w e l m . Die Nachricht ruft allenthalben Erstaunen hervor: Beim Fußball-Bezirksligisten VfB Schwelm findet mit dem Trainerwechsel zum Saisonende auch ein Generationenwechsel statt.
Der nach vier Jahren ausscheidende Trainer Markus Dönninghaus (42) wird von seinem Schwiegervater Wolfgang Bergemann (62) beerbt. Das jedenfalls meldete die Wuppertaler Tageszeitung gestern. Von Seiten des VfB war hierfür noch keine Bestätigung zu erhalten.
„Nach vier Jahren in Schwelm ist es Zeit zu wechseln”, sagt Dönninghaus, „das wird der Mannschaft vielleicht auch gut tun und ihr neue Motivation geben.” Der Noch-Trainer blickt aber keinesfalls im Zorn zurück auf seine Schwelmer Jahre. „Das ist eine schöne Zeit gewesen”, lächelt er und will sich mit einer guten Platzierung (Dönninghaus: „Ein Platz auf dem Treppchen”) aus der Kreisstadt verabschieden. Nach dem Landesliga-Abstieg 2007 schaffte Dönninghaus mit seiner Mannschaft in den beiden folgenden Jahren jeweils Rang vier in der Bezirksliga.
Helmut Hahne, Spielausschuss-Obmann des VfB, bedauert den bevorstehenden Abschied seines Trainers zutiefst. „Dönninghaus ist mir richtig ans Herz gewachsen, schließlich bin ich seit vier Jahren drei Mal pro Woche mit ihm zusammen”, klingt ein bisschen Wehmut aus seiner Stimme. Aber er kann die Motive des Coaches verstehen.
Dass Dönninghaus' Schwiegervater Wolfgang Bergemann das Zepter am Brunnen übernehmen wird, will Hahne (noch) nicht bestätigen. „Da gibt es auch noch andere Kandidaten”, stellt er fest.
Markus Dönninghaus hingegen ist sicher, dass die Entscheidung bereits gefallen ist und stellt für sich fest: „Das ist in trockenen Tüchern.” Wolfgang Bergemann, der seinen Schwiegersohn bisher schon unterstützte und häufig Gast am Brunnen war, wird bis zum Saisonende die Mannschaft und vor allem die Gegner studieren. „Bisher kenne ich mich in Westfalen - bis auf Sprockhövel - nicht aus”, bekennt der 62-Jährige, der sich über das Interesse der Schwelmer nach eigenen Worten „riesig gefreut” hat. „Das ist ein Stadtverein, da kann man etwas bewegen”, urteilt er über die Alleinstellung des VfB im Fußball der Kreisstadt und fügt hinzu: „Da bringe ich meine 35-jährige Erfahrung gerne ein.”
00:01
Oje VFB Ich kann mich noch an die Berichte erinnern wo stand der VFB will eine reine Schwelmer Mannschaft + Ihrer Jugend aufbauen bis zum Datum so und so BLA BLA BLA wer sich jetzt die Mannschaft anguckt kann ja sehen wer aus Schwelm ist, aus der Jugend ist und wer nicht und jetzt soll noch dazu ein Wuppertaler Urgestein als Trainer kommen der natürlich KEINE Wuppertaler Spieler mitbringen wird ( LACH ) der dazu auch noch nie mit jungen Leuten zusammen Arbeiten konnte ( So baut man die Jugend auf ) !!! Also ich kann euch sagen von der Seite aus vom VFB das Markus definitiv geht und zwar zum Cronenberger SC und sein Schwiegervater kommen wird. Viel Spass beim VFB Wuppertal ;-)
11:24
Ich wünsche Markus Dönninghaus alles Gute und hoffe sehr, dass sich unsere Wege mal wieder treffen..;-)
09:58
„Das ist ein Stadtverein, da kann man etwas bewegen”, urteilt er über die Alleinstellung des VfB im Fußball der Kreisstadt.....
Ja ne, is klar....
Die SpVg Linderhausen ist ja auch als A-Ligist viel weiter unten, ganz weit weg vom achso tollen VfB, unerreichbar für immer *gähn*
Über diesen Satz kann man einzig und allein den Kopf schütteln....
Allerdings überrascht hat mich die Aussage nicht...