Schwelmer Lazarett-Elf gewinnt einen Punkt
15.11.2009 | 19:39 Uhr 2009-11-15T19:39:00+0100In der Fußball-Bezirksliga verlor Obersprockhövel das Spitzenspiel in Heven unerwartet klar, während Schwelm mit dem letzten Aufgebot immerhin einen Punkt holte. Gevelsberg beendete seine Negativserie mit einem Sieg, während Ennepetal mit dem Auswärtsremis ebenfalls ein Erfolgserlebnis hatte.
VfB Schwelm - ETuS/DJK Schwerte 1:1 (0:1). Erneut gelang es der „Lazarett-Elf” einen Rückstand zu egalisieren. Dabei hatten Osmanovic, Zanoud und Owenier im ersten Durchgang die Führung auf dem Fuß gehabt. Umso länger die Gesichter, als die Gäste nach einer halben Stunde in Führung gingen. Doch Trainer Markus Dönninghaus, wieder selbst fast 90 Minuten auf dem Feld, reagierte sofort, löste die Liberoposition auf und beorderte Michael Olimski als dritte Spitze nach vorn. Mit Erfolg: Denn nun setzten die mit vollem Einsatz agierenden Schwelmer ihren Gegner auf dem schwer bespielbaren Rasen noch mehr unter Druck. Der Lohn: Der hoch verdiente Ausgleichstreffer, den Zanoud Mitte der zweiten Halbzeit erzielte.
FSV Gevelsberg - FSV Witten 2:0 (0:0). Die Gevelsberger wichen erstmals auf den Kunstrasen aus. Nach einer Ereignisarmen ersten Halbzeit nahmen sie sich für den zweiten Durchgang viel vor und machten entsprechend Druck. So fiel der Führungstreffer fast logischerweise, als Marco Reglinski eine Flanke auf David Sauer schlug, der aus gut fünf Metern einköpfte. Danach aber die alte Krankheit der Möller-Truppe: selbst aus fünf Metern vermochten Dautovic und Sauer den Ball nicht im Tor unterzubringen. Aber von der Mittelinie war Dautovic dann doch erfolgreich und überlistete in der Schlussphaseden weit vor seinem Gehäuse postierten Wittener Keeper mit einem herrlichen Schuss unter die Querlatte. Die Gäste gaben sich danach auf.
VfB Westhofen - Türk Gücü Ennepetal 1:1 (0:0). Die Ennepetaler besannen sich diesmal auf die Defensive und hatten mit dieser Taktik Erfolg. Sie trugen ihre Vorstöße sehr kompakt vor und waren dadurch auch immer wieder schnell zurück. Insgesamt ergaben sich so nur wenige Chancen. Mit einer klasse Einzelleistung besorgte Yasar Caliskan die Vorarbeit zur Führung, als er mit einer Drehung gleich vier Gegenspieler stehen ließ. Seinen Schuss ließ Westhofens Schlussmann nur abklatschen, Granit Sadiku staubte ab. Nur zwei Minuten später erzielten die Gastgeber den allerdings verdienten Ausgleich als sie eine Flanke auf den kurzen Pfosten ins lange Eck köpften.
TuS Heven - SC Obersprockhövel 4:1 (4:0). „Wir waren im ersten Durchgang zu lieb”, fasste SCO-Trainer Werner Boss die Partie zusammen. In der Tat waren sie da viel zu zaghaft in die Zweikämpfe gegangen und hatten den Gegner förmlich zu Kontern eingeladen. Zu allem Überfluss leistete sich die Abwehr auch noch eine Reihe individueller Fehler. Hinzu kam noch ein von Karsten Meyer verwirkter Foulelfmeter. Die Halbzeitansprache wirkte zwar, die Obersprockhöveler nahmen nun den Kampf an und kamen auch schnell zum Anschlusstreffer durch den eingewechselten Jean Baumgarten. Doch die weiteren Chancen, die sich Fürguth, Ramovic und erneut Baumgarten boten, vergaben diese, so dass am Ende in diesem Durchgang zwar eine gute Leistung, aber kein weiterer Torerfolg stand.
0mitdiskutieren