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Basketball-Regionalliga

Schwelmer Baskets drehen im letzten Viertel auf

07.03.2010 | 18:39 Uhr

S e c h t e m / S c h w e l m . „Ein Pferd springt nicht höher als es muss”, analysiert Raphael Wilder das Spiel in der Basketball-Regionalliga bei der SG Sechtem. Der Meister Schwelmer Baskets tat sich beim Aufsteiger schwer, gewann aber durch eine Leistungssteigerung . .

. . . im letzten Viertel und einer enormen Freiwurfausbeute von 96 Prozent mit 75:68 (37:40). Das Spiel der Schwelmer wirkte über weite Teile des Spiels schwerfällig und schlecht. Der Baskets-Motor wollte einfach nicht so richtig warmlaufen. So lief das Spiel an den Gästen vorbei. Die SG Sechtem hingegen spielte ein normales Pensum. Die Führung wechselte zunächst fast bei jedem Angriff. Kein Team vermochte sich entscheidend abzusetzen. Zudem kam eine eklatante Reboundschwäche der Baskets hinzu. Zur Pause kamen die Baskets auf 12 während der Gastgeber 22 aufwies. Trotz intensiver Ansprache von Raphael Wilder zur ersten Viertelpause gab es bei Schwelm keine Steigerung, war einfach die Luft raus. Das Spiel plätscherte weiter so dahin.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel schneller und besser – zunächst aber nur für sechs Minuten. Die Baskets kamen in dieser Phase bis auf 47:49 ran, doch dann war die Aufholjagd beendet und der Aufsteiger beeindruckte mit einem 11:0-Lauf. Mit 60:51 führte der Aufsteiger zu Beginn des letzten Viertels.

Die Wende zugunsten der Gäste kam nach einem unsportlichen Foul der Gastgeber. Die Schwelmer holten bis zum 61:63 auf. Alex Starr lauerte auf einen Steal, bekam diesen und schloss zum 63:63 ab. Erinnerungen an die Verlängerung in Dorsten wurden wach. Plötzlich waren die Baskets hellwach und bestimmten das Geschehen, waren überlegen auch wenn mit fünf Fouls schied Kristofer Speier zwei Minuten vor den Ende ausscheiden musste. Als es nach Verlängerung roch, fasste sich Tom Doll ein Herz und traf mit einem Distanzwurf zum 70:66 (39.). 16 Sekunden vor dem Ende schaffte Schwelm die 71:68-Führung, danach kamen die Baskets zu vier erfolgreichen Freiwürfen und der Drops war gelutscht.

Frank Gemmeker

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