Schwelm überzeugt gegen Bielefeld

Breckerfelds Matchwinner: Felix Fuhrmann.
Breckerfelds Matchwinner: Felix Fuhrmann.
Foto: WP Michael Kleinrensing

Schwelm/Breckerfeld..  In der 2. Basketball-Regionalliga sorgte Schwelm mit starker Leistung für einen Sieg, Breckerfeld feiert einen Überraschungs-Erfolg.

RE Baskets Schwelm –
TSV Bielefeld 108:74 (51:42)

RE Baskets Schwelm: Falkenrath (4), Ugrenovic (6), Kramer (15), Wessel (12), Winterberg (3), Krieger (6), Happe (5), Hermsen (11), Fedder (6), Erdhütter (18), Speier (21).

Es war ein Spieltag, an dem den Schwelmern endlich wieder fast alles gelang. Eine stabile Defensive, gutes Umschaltspiel, viele Fast Breaks aber auch erfolgreiche Würfe aus der Distanz führten zum deutlichen Erfolg.

Von Beginn an dominierten die Gastgeber. Eine gute Zuordnung in der Abwehr, zahlreiche Fast Breaks durch Lukas Falkenrath, die häufig mit sicheren Korblegern von Lukas Erdhütter abgeschlossen wurden, und eine fast hundertprozentige Trefferquote aus der Distanz führten zu einem 26:14-Vorsprung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Durchgang ließ das Defensive-Spiel der RE-Baskets deutlich nach. Mike Kramer setzte mit drei Dreiern Akzente setzen. Nach der Halbzeitansprache durch das Trainerteam Speier/Herzbruch kam die Mannschaft hoch motiviert aus der Kabine und schloss wieder an die Leistung aus dem ersten Viertel an. Schwelm dominierte diese zehn Minuten mit einem 32:17. Damit war die Partie praktisch entschieden und die Baskets nahmen jetzt verstärkt auch die jungen Spieler mit auf´s Parkett. Dennoch gab es keinen Bruch im Spiel der Schwelmer. Insgesamt elf Spieler mit Korberfolgen, davon fünf zweistellig, belegen die Leistungsbreite der Mannschaft.

TuS Breckerfeld –
BG Biggesee 83:72 (45:37)

TuS Breckerfeld: Fuhrmann (35), Bakare (18), Poerschke (9), Lungwitz (8), Bleck (7), Köppen (3), Dukatz (2), Burges (1), Laufmann, Schladofski.

Der Jubel nach dem Schlusspfiff war riesig. Die Spieler umarmten sich, die Fans klatschten sich die Hände wund. Es war ein besonderer Abend in Breckerfeld. Man hatte nicht nur den Ligaprimus unerwartet geschlagen, sondern auch sich und seinen Anhängern bewiesen, was in diesem Team eigentlich steckt. „Die Jungs haben gezeigt, dass sie auch mal vernünftig spielen können“, sagte TuS-Coach Falk Möller mit einem Augenzwinkern. Aus dem alles überragenden Topscorer Felix Fuhrmann (35 Punkte) sprach ein Stück weit Erleichterung: „Die ganzen Niederlagen sind mir gerade echt egal. So ein Sieg tut uns allen einfach gut.“ Die Hansestädter waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Der bisherige Spitzenreiter hatte nie keine Antwort auf Fuhrmann, der immer wieder Löcher in die Verteidigung riss. Offensiv überzeugte auch US-Amerikaner Rilwan Bakare (18), der kräftig von seinem aus den USA angereisten Vater angefeuert wurde. „Entscheidend war unsere gute Verteidigung. Vorne haben wir konsequent unsere Würfe getroffen. Wir haben einfach clever gespielt“, resümierte Möller.