Schwelm kassiert die fünfte Niederlage in Folge

Erzielt einen von vier Dreiern: Jody Johnson
Erzielt einen von vier Dreiern: Jody Johnson
Foto: Michael Scheuermann

Schwelm/Lich.. Licher BasketBären –
EN Baskets Schwelm 72:68 (29:35)

Die Viertel: 17:17, 12:18, 19:12, 24:21.
EN Baskets Schwelm: Jody Johnson (15/1), Max Kramer (2), Perl (10/2), Dücker (8/1), Padberg (5), Schröter (12), Erdhütter, Christopher Johnson (16), Massing, Mike Kramer (n.e.).

In der 2. Basketball-Bundesliga, Pro B Süd, hat sich die Situation für die EN Baskets Schwelm im Kampf um die Playoff-Qualifikation leicht verbessert. Denn mit 68:72 (35:29) bei den Licher BasketBären am späten Sonntagnachmittag – es war die fünften Niederlage in Folge – gewinnen die Kreisstädter das direkte Duell gegen die Hessen. Und: Schwelm behauptet vier Punkte Vorsprung zum neunten Platz.

Mit den letzten beiden Vierteln drehten die Gastgeber auf. Vor allem war es Eric Curth, der seine Farben auf die Siegesstraße bracht. Vierzehn Punkte markierte er für die BasketBären alleine in den letzten zehn Minuten, während Schwelm stets dem Rückstand hinterher lief und nicht mehr die Begegnung zu drehen wusste.

Vor der Pause erspielten sich die Gäste aus Schwelm eine leichte Überlegenheit. Dass diese zum Seitenwechsel „nur“ sechs Punkte betragen hatte, lag sicher auch an der mageren Ausbeute bei den Würfen aus der Distanz. Neun Versuche, nur einmal traf Jody Johnson, der alleine im zweiten Durchgang für acht Punkte zugunsten der Schwelmer sorgte – das macht eine Quote von eigentlich indiskutablen elf Prozent. Unwesentlich erhöhte sich hierbei die Ausbeute nach der Pause. Denn Schwelm schaffte insgesamt nur vier Dreier, was eine miese Quote von 25 Prozent bedeutet. „Wir haben zu oft aus schlechten Positionen versucht, einen Dreier zu setzen“, so Baskets-Trainer Omar Rahim. Richtig gut war Lich mit 37 Prozent (zehn Treffer bei 27 Versuchen) hierbei auch nicht – aber deutlich besser als die Gäste. Einzig der großen Überlegenheit der normalen Treffer war der Schwelmer 35:29-Vorsprung zur Pause zu verdanken. Im Rebound waren beide Teams nahezu gleichstark. Holten die Gastgeber 40, kam Schwelm auf 39 Ballgewinnen direkt am Brett (beide jeweils 30 in der Abwehr).