Schwelm kann das direkte Duell gewinnen

Ein Duell aus dem Hinspiel: Baskets-Kapitän Sebastian Schröter gegen Ex-Nationalspieler Rouven Roessler.
Ein Duell aus dem Hinspiel: Baskets-Kapitän Sebastian Schröter gegen Ex-Nationalspieler Rouven Roessler.
Foto: Michael Scheuermann

Schwelm/Karlsruhe..  Noch zwei Spiele in der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga, Pro B Süd, stehen auf dem Programm. Danach geht es in die Playoff-Begegnungen – mit den EN Baskets Schwelm. Das Minimalziel ist erreicht, bevor es am Samstag zur BG Karlsruhe geht, bevor eine Woche später zum letzten Spieltag der Vorletzte Baskets Speyer in der Kreisstadt antreten wird.

Die Erleichterung nach dem Sieg gegen Würzburg am vergangenen Samstag war deutlich zu spüren. Doch grundsätzlich hat sich an der Situation in Schwelm nichts geändert. „Wir arbeiten weiter hart, um die letzten beiden Spiele auch noch zu gewinnen“, so Baskets-Trainer Omar Rahim. Im Hinterkopf hat er allerdings keineswegs möglich Tabellenkonstellationen am Ende der Hauptrunde der Süd-Gruppe.

Schließlich ist durchaus noch ein vierter Platz drin, der zunächst zu Heimspielen in der Playoff-Runde berechtigt. Ein nicht zu verachtender Vorteil, zumal ein mögliches drittes und entscheidendes Spiel dann auf eigenem Parkett ausgetragen werden würde. Nur zwei Punkte trennen Schwelm und ein vierter Platz, den die Karlsruher derzeit belegen. Um eine erste Hürde auf dem Weg zu dieser Platzierung zu nehmen. müsste ein Sieg her. Wenn möglich mit mehr als fünf Punkten Unterschied. Dann wäre auch das direkte Duell gewonnen. Im Hinspiel gab es eine unglückliche 68:73-Niederlage – nach einer spannenden, kämpferischen Begegnung.

Doch das Gastspiel am Samstag wird nicht mit dem Hinspiel zu vergleichen sein. Alleine durch den Trainerwechsel von Ralf Rehberger zu Nenad Josipovic. „Damit wird sich auch die Spielweise von Karlsruhe ändern“, ist sich Rahim sicher. Eine starke Konstante hat der ehemalige Bundesliga-Klub allerdings in Rouven Roessler. Im Hinspiel war es der mittlerweile 34-jährige ehemalige Nationalspieler, der den Unterschied ausgemacht hat. Er ist immer in der Lage, einem Spiel in der Liga seinen Stempel aufzudrücken. US-Guard James Dorsey und der Australier Paul Brotherson sind weitere Akteure, auf die die Kreisstädter ein besonderes Auge werfen müssen.

Till van Guionneau wieder fit

Dass Schwelm als leichter Außenseiter nach Karlsruhe fährt, liegt überdies an der personellen Situation. Gut ist immerhin, dass Till van Guionneau seine Knieverletzung endlich überwunden hat und mitspielen kann. Dagegen hat die Grippewelle auch die Baskets aus Schwelm erreicht. Max Kramer, Sebastian Schröter und Max Massing hat es erwischt. Training war nicht bis kaum möglich, ob sie fit genug für das Spiel sein werden, wird Omar Rahim erst am Samstag gewahr. „Ich rechne mit ihnen, weiß aber nicht in welcher Verfassung“, so der Trainer, der aus Karlsruhe einen Sieg mitbringen möchte.