Schwelm, Gevelsberg, Ennepetal, SCO:
21.10.2011 | 16:05 Uhr 2011-10-21T16:05:00+0200
Ennepe-Ruhr.Die Spielplangestaltung in der Fußball-Bezirksliga ist für die Südkreis-Vereine ein Witz. In der einen Woche haben alle vier ein Heimspiel, in der andere müssen alle reisen.
Immerhin stimmt zumindest die Chemie untereinander. So informierte SCO-Trainer Uli Sieweke seinen alten Kumpel Oliver Gottwald (FSV Gevelsberg) über dessen nächsten Gegner Hedefspor Hattingen. Und Schwelms Trainer Wolfgang Bergemann erhielt Tipps von Gottwald zu seinem Gegner Cemspor Hagen.
Hedefspor ist eine beachtliche Hürde. So sieht es Oliver Gottwald: „Da muss auch mal die Keule herausgeholt werden.“ Will sagen: Gegen die nie aufsteckenden Hattinger um Spielmacher Cetin Aydin ist Kampfgeist pur gefragt. Immerhin stehen FSV Gevelsberg mit Bastian Asmus, dessen Sperre abgelaufen ist, und Florian Elsche zwei Kämpfer wieder zur Verfügung.
Beim VfB Schwelm wurde auch vor der vermeintlich leichten Aufgabe beim Schlusslicht Cemspor Hagen gewissenhaft gearbeitet. So wurden die Trainingseinheiten auf Asche. Mit einem gemeinsamen Frühstück stimmen sich die Schwelmer auf die Aufgabe ein. Goalgetter Marcello d’Aquino (Schambeinverletzung) wird wohl länger ausfallen.
Tabellenvize SC Obersprockhövel ist beim Aufsteiger TuS Esborn der Favorit. Aber Trainer Uli Sieweke schränkt ein: „Wenn wir so spielen, wie letzte Woche, dann aber nicht.“ Ihm fehlt mit Christian Calenberg, der beruflich in China weilt, eine Alternative für den Angriff.
Der TuS Ennepetal II hat die Rolle des Gejagten übernommen. Beim Aufsteiger SC Berchum-Garenfeld geht der Spitzenreiter als Favorit an den Start. Verzichten muss Ennepetals Trainer Frank Frielingsdorf auf Kevin Merten, der sich im Training eine Knieverletzung zugezogen hat und möglicherweise länger pausieren muss.
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