Schwelm gegen Haspe im Halbfinale

Das robuste Spiel zwischen Schwelm und Breckerfeld bekommt hier SW-Stürmer Patrick Tanberg zu spüren.
Das robuste Spiel zwischen Schwelm und Breckerfeld bekommt hier SW-Stürmer Patrick Tanberg zu spüren.
Foto: Mustafa Balci

Gevelsberg/Schwelm..  Im Halbfinale im Kampf um den Fußball-Kreispokal werden sich Mitte April der A-Ligist VfB Schwelm und der Landesligisten Hasper SV gegenüber stehen. Das ergaben die Spiele beider Mannschaften am Mittwoch Abend im Viertelfinale.

Dabei machte der Hasper SV mit dem völlig überforderten A-Ligisten SV Ararat Gevelsberg kurzen Prozess. Mit 9:1 (3:0) fegten die Schützlinge von Trainer Werner Boss den Gastgeber vom Platz am Hundeicken. Erst nachdem Nicolas Külpmann (13.), Hakan Özdil (33.), Ugur Akbaba (42.), Tufan Özdil (65., 68.), Francesco Manfredi (66., 75.) und Patrick Schoppen (79.) die 8:0-Führung der Gäste erzielt hatten, gelang Muhammed Celik (83.) der Ehrentreffer. Efraim Caliskan (87.) vollendete schließlich den Kantersieg.

Spannender ging es da am Mittwoch Abend zu, als der ambitionierte A-Ligist VfB Schwelm den Bezirksligisten SpVg SW Breckerfeld am Brunnen zu Gast hatte. Es war ein Spiel durchaus auf Augenhöhe – wenngleich Gäste-Trainer Klaus Joraschkewitz mit Hesterberg, Matic und Schmidt auf gleich drei Stammspieler zunächst verzichtete. Die Begegnung begann mit flotten Pässen, schnellem Spiel und intensivem Körpereinsatz. Nur Chancen waren Mangelware. Dabei hatte Schwelm noch die klareren, beispielsweise als nach eigentlich sehenswertem Doppelpass von Chaoui und Owenier ein Abseitstreffer erzielt wurde (20.). VfB-Vorstand Helmut Hahne haderte: „Wir sind zu umständlich vor dem Tor.“ Er behielt recht. Lange Zeit jedenfalls. Breckerfeld dagegen versuchte mit flinkem Kurzpass- und One-Touch-Spiel zu antworten. Doch wirklich gefährlich ging es kaum vors Schwelmer Gehäuse mit Keeper Merlin Braun. Da musste sich sein Pendant Thomas Winter schon mehr strecken, er verhinderte Schwelmer Großchancen durch Hong-Gonzalvez (52.), Pokora (56.) und Chaoui (83.), dazu rettet einmal die Latte, als Hong-Gonzalvez freistehend zum Heber ansetzte (80.).

Nur einmal war Winter machtlos, als Chaoui von Hong-Gonzalvez steil geschickt wurde, er alleine auf das Breckerfeld Gehäuse lief und im Strafraum das Leder am Breckerfelder Keeper vorbei ins Netz zum Tor des Abends schob.

In den letzten Minuten warf Breckerfeld noch mal alles nach vorne. Doch Zählbares wollte einfach nicht mehr herausspringen. Denn auch die Gäste zeigten sich vor dem VfB-Tor zu umständlich.