Schlechte Ausbeute,
25.09.2011 | 21:30 Uhr 2011-09-25T21:30:43+0200Schwelm/Stahnsdorf.Mit einer unnötigen Niederlage in einem mäßigen Spiel sind die Schwelmer Baskets in die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga, Pro B Nord, gestartet. Der gastgebende Vorjahresvierte, RSV Stahnsdorf, behielt am Ende mit 79:76 (15:12, 18:21, 17:25, 29:18) gegen den Nord-Meister die Oberhand.
Gleich vier Knackpunkte sorgten für die „verschenkten Punkte“, wie es Baskets-Trainer Raphael Wilder ausdrückte. So führte Ende des dritten Viertels Schwelm mit 58:46, stellte aber plötzlich das Spielen ein und die Gastgeber holten auf mit einem 10:0-Lauf. Mitte des vierten Viertels wurde Julius Dücker von Michael Haucke gefoult. Der Schwelmer erhielt zwar den Ball, doch gleichzeitig musste er ein Technisches Foul wegen Vortäuschens eines Fouls kassieren. „Unmöglich“, ärgerte sich Wilder über den zweiten Knackpunkt. Fortan fühlten sich die Gäste von den Schiris aus Berlin benachteiligt. „Viele Schrittfehler haben die übersehen“, so Wilder. Stahnsdorf nutzte dies für einen 8:0-Lauf – den vierten Knackpunkt.
Da fällt kaum ins Gewicht, dass die Wurfausbeute schlecht war. Schließlich glänzten die Spieler beider Mannschaften nicht gerade mit der Treffsicherheit. Während Schwelm eine miese 42-prozentige Quote hat, kam Stahnsdorf auf 53 Prozent. Wilder: „Zu Beginn des Spiels waren wir schlechter, hatten wir ein grausame Quote.“
Überdies kamen die Leistungsträger nicht richtig in den Tritt. Die restlichen Akteure im Schwelmer Kader wussten dies nicht zu kompensieren.
Immerhin war die Partie bis zum Ende ausgeglichen, gar dramatisch. Die Schwelmer Baskets führte knapp 50 Sekunden vor dem Ende noch mit 75:43. Stahnsdorf überholte. Doch vier Sekunden vorm Ende bekam Jason Holmes zwei Freiwürfe. Einen verwandelte er zum 76:77, der zweite ging daneben . . .
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