Sander überrascht mit bestem Trainings-Ergebnis

Stark im Training auf der Kandahar: Andreas Sander aus Ennepetal.
Stark im Training auf der Kandahar: Andreas Sander aus Ennepetal.
Foto: dpa

Ennepetal/Garmisch..  Am Samstag (ab 11.45 Uhr) startet Andreas Sander, alpiner Skirennfahrer aus Ennepetal, in sein traditionell einziges Heimrennen im Weltcup-Winter: Auf der Kandahar-Piste von Garmisch-Partenkirchen wird um Weltcup-Punkte in der Abfahrt gekämpft.

Erstmals in seiner Karriere startet Andreas Sander unter den besten 30 Athleten des Weltcups. Dabei stand der Start im Training aufgrund einer Erkältung unter einem schlechten Stern, sogar ein Verzicht kam in Betracht. Doch offensichtlich hatte die medizinische Abteilung des DSV ganze Arbeit geleistet. Denn zur eigenen Überraschung wurde der Wahl-Oberstdorfer im Auftakttraining Zweiter und erzielte so sein bestes Trainingsergebnis überhaupt. „Das war wirklich sehr überraschend. Von der Kraft her war es bei weitem nicht so anstrengend für mich, wie erwartet“, so Sander. Im Abschlusstraining am Freitag landete er auf Platz elf; Josef Ferstl erreichte übrigens den 14. Rang.

Für das heutige Abfahrts-Rennen hat der Sportler der Skigemeinschaft Ennepetal zwei Ziele: „Bisher wollte ich möglichst viel Punkte sammeln. Neu hinzugekommen ist jetzt die schnelle Genesung. Wenn das klappt, gehe ich wirklich optimistisch ins Rennen“, so der 24-Jährige am Donnerstag.

Angefeuert wird Andreas Sander von einer 30-köpfigen Abordnung des Fan-Clubs. Sander: „Das freut mich sehr. Leider kann ich wegen der Erkältung vorher nicht zum gemeinsamen Essen gehen.“