Saison wird am Wochenende ohne RE Schwelm fortgesetzt

Hattingen/Schwelm..  In der Handball-Landesliga wird die Saison am Wochenende fortgesetzt – ohne RE Schwelm. Die Mannen um Trainer Kai Henning hatten das für dieses Wochenende angesetzt Spiel bereits vorverlegt – und gewonnen.

Es war der glatte 35:27 (20:12)-Sieg, den die Kreisstädter beim Schlusslicht HSG Wetter-Grundschöttel vor Weihnachten eingefahren hatten. Ein vorzeitig, durchaus zu erwartendes Weihnachtsgeschenk in der Halle Oberwengern, in der der Gastgeber gerade mal elf Minuten mithalten konnte, ehe Schwelm auf und davon zog und sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen ließ. RE-Trainer Kai Henning bedauerte nach der Begegnung allerdings, dass seine Schützlinge nun eine längere Winterpause einlegen müssen. „Die wollen wir mit Tests und Turnieren überbrücken, so dass wir im Rhythmus bleiben“, so Henning.

Ein Turnier gab es beim TV Hasperbach. RE Schwelm setzte sich durch, holte den Turniersieg vor dem Gastgeber. „Gut gelaufen. Keine Verletzungen oder Rote Karten und eine tolle Fete in der Kettelbachhütte“, berichtete Hasperbachs Abteilungsleiter Achim Kramer nach dem zweitägigen Turnier in der Hasper Rundturnhalle. Insgesamt waren elf Mannschaften an den beiden Spieltagen am Start. Gespielt wurde nach dem Motto jeder gegen jeden. Bei den Frauen sicherte sich die Selbecker TS den Turniersieg vor TuS 03 Hagen.

Übrigens waren auch die Handball-Oberligisten VfL Eintracht Hagen II und TuS Volmetal bei Turnieren unterwegs. Mit mehr oder weniger großem Erfolg. Bei der Hagener Stadtmeisterschaft in Hohenlimburg sicherte sich Eintracht Hagen II, unmittelbarer Konkurrent der HSG Gevelsberg-Silschede im Kampf um den Klassenerhalt, den Sieg. Dagegen konnte der Oberliga-Spitzenreiter aus Volmetal seine Favoritenrolle beim Turnier des TuS Hattingen nicht ausfüllen und erreichte „nur“ den dritten Platz. „Wir haben schlecht verteidigt und vorne nur Halbchancen geworfen“, urteilte Trainer Stefan Neff, dessen Team im Halbfinale mit 11:13 gegen den Verbandsligisten LTV Wuppertal unterlag. Zuvor hatte es mit dem 16:7 gegen die zweite Mannschaft des TuS Hattingen, die für die DJK Welper eingesprungen war, und dem 24:11 gegen Verbandsligist PSV Recklinghausen zwei deutliche Erfolge gegeben. Im Spiel um den dritten Platz behielten die Neff-Schützlinge mit einem 20:9 erneut gegen Recklinghausen die Oberhand. Das Finale gewann Veranstalter TuS Hattingen mit 18:14 über den LTV Wuppertal. „Wir sind halt keine Turniermannschaft“, beschrieb TuS-Coach Neff die Leistung seiner Jungs, die bis auf den verhinderten Philipp Dommermuth mit komplettem Team antreten konnten.

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