RE will nicht das Zünglein an der Waage spielen
19.02.2010 | 18:00 Uhr 2010-02-19T18:00:00+0100S c h w e l m. Der Aufstieg der RE-Volleyballer steht fest. Da ist es nicht leicht, den Spannungsbogen hoch zu halten. Das hat auch Trainer Gereon Duwe in den Trainingseinheiten dieser Woche gespürt. Trotzdem will er gegen den VC Bottrop II am heutigen Samstag (16 Uhr, Halle West) gewinnen.
„Wir wollen nicht das Zünglein an der Waage des Abstiegs spielen”, erklärte Duwe vor den Spielen gegen die noch um den Klassenverbleib kämpfenden Teams aus Bottrop, Hamm und Wattenscheid. Der morgige Gegner ist vom Papier her eigentlich eine starke Mannschaft. Warum sich das Team trotz der großen Erfahrung - Moritz Müller, Johann Schuhmacher, Oliver Dorsch und Marcel Werzinger bringen allesamt Bundesligaerfahrung mit - so schwer getan hat, ist auch für den Schwelmer Trainer rätselhaft. Dorsch und Werzinger haben seinerzeit gemeinsam mit dem jetzigen RE-Kapitän Julian Schallow in der zweiten Liga gespielt.
Bottrop topmotiviert im Abstiegskampf
„Bottrop ist leichter Favorit”, stellt Duwe fest und erläutert: „Das liegt an der Einstellung, weil es für sie um sehr viel geht. Ich erwarte daher eine topmotivierte Mannschaft, die alles dafür tun wird die Klasse zu halten.” Dass sich seine Mannschaft aber wehren wird, steht für den 42-Jährigen außer Frage.
Mit Sebastian Gri wird ein Spieler fehlen, der zuletzt immer stärker wurde. Er wird an die zweite Mannschaft „ausgeliehen”, die zeitgleich in Datteln gegen den Langenberger SV ihre zumindest theoretische Aufstiegschance wahren will. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Thomas Siepmann, der zwar dienstfrei ist, aber wieder einmal über Rückenprobleme klagt. Sonst stehen Duwe alle Spieler zur Verfügung.
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